Saint-Gobain Sekurit: Einigung bei Tarifvertrag

Von: -bst-
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Alsdorf/Würselen. Die geforderte Verlängerung der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich ist vom Tisch. Und für die Mitarbeiter gibt es auch noch ein finanzielles Zubrot in der Lohntüte.

Mit diesem Ergebnis wurden die Tarifverhandlungen des Bezirks Alsdorf der Industrie-Gewerkschaft Bergbau, Chemie Energie (IGBCE) mit dem Würselener Unternehmen Saint-Gobain Sekurit abgeschlossen.

Mit dem erreichten Resultat zeigte sich der stellvertretende IGBCE-Bezirksleiter Manfred Maresch gegenüber unserer Zeitung zufrieden. Dabei habe der deutliche Protest der Gewerkschafter gegen die vom Arbeitgeber geplanten Einschnitte geholfen. So waren Kollegen mit einem Sarg mit der Aufschrift „Wir werden 37,5 Stunden nicht beerdigen” am Verhandlungsort, einem Aachener Hotel, aufgezogen.

Zuletzt war in dem Betrieb die Belegschaft infolge der Absatzkrise im Automobilbau um rund 45 Stellen auf etwa 175 Mitarbeiter reduziert worden. Die Verbleibenden erhalten eine Einmalzahlung von 350 Euro sowie zum 1. Januar 2011 ein Plus von 2,5 Prozent, informierte Maresch.
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