Saint-Gobain: Ende im Tarifstreit

Von: -bst-
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Aachen/Alsdorf. Der Tarifstreit für die rund 2000 Beschäftigten von Saint-Gobain Glass, Sekurit und der Generaldelegation des Unternehmens in der Aachener Region sowie in Köln-Porz und Mannheim ist beendet.

In der Schlichtung wurde ein Anstieg von Löhnen und Gehältern um 2,7 Prozent zum 1. Januar 2011 mit einer Laufzeit von 14 Monaten vereinbart.

Zudem wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro im Dezember beschlossen, für Teilzeitbeschäftigte anteilig.

Leer gehen hier Mitarbeiter in der Passivphase der Altersteilzeit aus, betonte Manfred Maresch, stellvertretender Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE). Auszubildende erhalten 50 Euro.

„Wir haben unser Angebot nachgebessert und hoffen, dass wir im neuen Jahr bessere Ergebnisse erzielen als erwartet und damit dieser Abschluss gerechtfertigt ist”, reagierte der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite, Saint-Gobain-Glass-Geschäftsführer Reinhard Runte.

Denn positive Sondereffekte in 2010 wie große Aushilfslieferungen an die polnische Schwestergesellschaft oder bedeutende Liefermengen für die Autoindustrie würden im kommenden Jahr wegfallen, fügte Runte an.

Zudem würden die gesetzlich angekündigte Energiesteuer und das niedrigere Preisniveau gegenüber dem Jahr vor der Krise „zu einer erheblichen Zusatzbelastung führen”.

Zufrieden ist IGBCE-Verhandlungsführer Michael Schönhals, dass die von Arbeitgebern vorgelegte Forderung nach einer „Öffnungsklausel” abgewendet worden sei, gleichfalls die Anrechnung der Tariferhöhung auf die Besitzstände.
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