Rheinmetall-Konsortium erhält milliardenschweren Panzer-Auftrag

Von: ddp
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Der Schützenpanzer (SPz) Puma: Nachfolger des Schützenpanzers Marder 1. Foto: ddp

<b>Düsseldorf. </B>Die deutsche Bundeswehr hat bei einem Konsortium um die Rheinmetall AG 405 Schützenpanzer des Typs „Puma” bestellt.

Ein entsprechender Vertrag sei unterzeichnet worden. Das gesamte Auftragsvolumen liege bei 3,1 Milliarden Euro, davon entfielen 50 Prozent auf den Düsseldorfer Rüstungskonzern und Autozulieferer, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Montag mit. Die Panzer sollen zwischen 2010 und 2020 ausgeliefert werden.

Das umstrittene Projekt „Puma” war Mitte Juni trotz erheblicher Bedenken des Bundesrechnungshofes von der Regierung gebilligt worden. Obwohl der Rechnungshof Zweifel bezüglich der technischen Ausstattung und Funktionstüchtigkeit geäußert hatte, genehmigte der Haushaltsausschuss des Bundestages die Bestellung der Panzer und machte damit den Weg für die Vertragsunterzeichnung frei.

Der Schützenpanzer wurde gemeinsam von Rheinmetall und dem Münchener Rüstungshersteller Krauss-Maffei Wegmann entwickelt und soll den Schützenpanzer „Marder” ersetzen. Aufgrund technischer Probleme, die lange nicht ausgeräumt werden konnten, hatte sich der Vertragsabschluss hinausgezögert.

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