Region liegt bei EU-Förderung in NRW vorn

Von: Juliane Kern
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Aachen. Mindestens 50 Millionen Euro aus dem Ziel-2-Programm der Europäischen Union (EFRE) werden in den kommenden Jahren in die Region Aachen fließen. Gefördert werden Projekte, die den Strukturwandel vorantreiben, bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.

Mit 44 Siegerprojekten ist die Region mit Stadt und Kreis Aachen sowie den Kreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen innerhalb von NRW am besten aufgestellt. „Eine Dominanz, die uns stolz macht”, sagte am Donnerstag Ulrich Schirowski, Leiter der Regionalentwicklung bei der Agit (Aachener Gesellschaft für Innovationen und Technologietransfer) und verwantwortlich für die regionale Ziel-2-Organisation.

Auch im neuen Jahr liegt die Region wieder vorn: Bereits jetzt sind acht Projekte prämiert worden. Der Grund für den Erfolg liege vor allem an der konstruktiven Zusammenarbeit innerhalb der Region, stellte Manfred Sicking, Vorsitzender des regionalen Lenkungsausschusses, fest. „Wir haben das Potenzial, Zukunft zu schaffen und Forschung und Entwicklung auf der einen Seite in Arbeit auf der anderen Seite umzusetzen”, sagte Aachens Oberbürgermeister Linden. Nach Ansicht von Carl Meulenbergh, Landrat des Kreises Aachen, erweist sich die RWTH dabei als Motor.

So überzeugte in den Ziel-2-Wettbewerben etwa die Aachener Herzklappen-Initiative, an der neben dem Klinikum Aachen und dem Fraunhofer Institut Firmen in Aachen, Würselen oder Roetgen beteiligt sind, oder das Aachener Kompetenzzentrum für Galileo-basierte Leit- und Sicherheitssysteme des bodengebundenen Verkehrs mit dem Prüfcenter Wegberg-Wildenrath und dem Automobil-Testzentrum Aldenhoven. Zu den erfolgreichen Projekten gehören aber auch der barrierefreie Tourismus im Naturpark Eifel.

In den nächsten Jahren werden im Rahmen des Programms weitere Wettbewerbe ausgeschrieben. Interessierte Unternehmen oder Kooperationen von Unternehmen werden von der Agit beraten.
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