Ralf W. Barkey: Mit schwerem Herzen zurück in die Heimat

Von: hjd
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Aachen. Er gehe schweren Herzens, sagt Ralf W. Barkey. Und doch: Zum 1. Oktober 2012 wechselt der 50-Jährige nach zehn Jahren als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Aachen an die Spitze des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands (RWGV).

Der Verwaltungsrat in Münster habe den Juristen Barkey zum Nachfolger von Hans Pfeifer berufen, teilte der Verband am Montag mit. Pfeifer geht nächsten Herbst in den Ruhestand. Sein Vorgänger war Friedel Fleck aus Eschweiler, der im Juni 2006 im Alter von 51 Jahren überraschend gestorben war.

Der Verband ist die Dachorganisation von zahlreichen mittelständischen Genossenschaften in NRW und dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Er ist einer der großen Regionalverbände in der deutschen Genossenschaftsorganisation mit knapp 500 Mitarbeitern und vertritt unter anderem die Volksbanken und Raiffeisenbanken in NRW, große Agrarvermarkter wie das Deutsche Milchkontor und Hochwald sowie Genossenschaften von Landwirten über Winzer bis hin zu Taxifahrern.

Das Angebot, Vorstandsvorsitzender des RWGV zu werden, sei an ihn herangetragen worden, betonte Barkey am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung. Dass er selbst in Münster geboren sei, habe ihm die Entscheidung nicht erschwert, sagte er. Der Verband versteht sich in erster Linie als politische Interessenvertretung seiner über 640 Mitgliedsgenossenschaften aus den Bereichen Banken, Landwirtschaft und Gewerbe. Weitere Aufgabenschwerpunkte sind die Schulung der Mitarbeiter und der Prüfungsbereich.

HWK-Präsident Dieter Philipp, der Barkeys Abschied sehr bedauert, wertet die „herausragende neue Position” Barkeys als Bestätigung dafür, „welch hervorragenden Hauptgeschäftsführer wird haben”. Die Gremien der Kammer würden im Januar den weiteren Fahrplan beraten und dann „in aller Ruhe” die notwendigen Schritte in die Wege leiten.
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