Pumpspeicherkraftwerk: „Finanzielles Risiko zu groß“

Von: Berthold Strauch
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Still ruht der See: Segelboote kreuzen auf dem Rursee. Foto: Peter Stollenwerk

Düsseldorf/Aachen. Der Aachener Stadtwerkeverbund Trianel hat im vergangenen Jahr trotz massiver Probleme bei der Bewältigung der Energiewende 106 Millionen Euro mehr Umsatz gemacht, unterm Strich zwei Milliarden Euro. Der Ertrag vor Steuern beträgt 5,2 Millionen Euro - eine „lausige Rendite“, sagte Sven Becker, Sprecher der Trianel-Geschäftsführung.

Das Unternehmen wuchs im vergangenen Jahr um 51 Mitarbeiter und zählt jetzt 285. Nächstes Jahr soll der Neubau der Zentrale neben dem Aachener Tivoli bezogen werden.

Becker erläuterte auf Nachfrage unserer Zeitung auch den Ausstieg von Trianel aus dem Projekt Pumpspeicherkraftwerk Rursee. Angesichts der kritischen Diskussion vor Ort, verwies er neben der Bürgerinitiative auch auf die Politik, sei das finanzielle Risiko zu groß geworden.

Nachdrücklich bekräftigte Becker, dass das mit 750 Millionen Euro veranschlagte Investment wirtschaftlich geworden wäre. Die nunmehr in den Sand gesetzten Projektkosten, etwa für Gutachten, bezifferte er mit mehr als 2,1 Millionen Euro.

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