Pleiten im Mittelstand nehmen stark zu

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Düsseldorf. Die Zahl der Firmpleiten im Mittelstand hat sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich erhöht.

Viele Betriebe seien finanziell angeschlagen, die Kapitalreserven erschöpft und die Kreditvergabe erlahme, begründete der Neusser Wirtschafts- und Informationsdienst Creditreform am Dienstag in Düsseldorf die Entwicklung.

Insgesamt traten von Januar bis Ende Juni mehr als 17.300 Unternehmen wegen Zahlungsunfähigkeit den Gang zum Insolvenzgericht an, gut sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor, betroffen waren vor allem kleine Mittelständler.

Der bisherige Rekordwert aus 2004 wurde aber nicht erreicht. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen erhöhte sich um 13,3 Prozent auf 54.780 Fälle.
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