Philips: Weiter Protest gegen Schließung

Von: tka
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Stehen nicht nur im wörtlichen Sinne im Regen: Die Mitarbeiter der Philips-Forschungslaboratorien protestieren gegen die Schließung ihres Standortes. 70 werden ihren Job wohl verlieren, rund 160 müssen nach Eindhoven umziehen. „Philips lässt uns im Regen stehen”, sagen sie. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Fünf Wochen ist es nun her, dass Philips das Aus für die Aachener Forschungslaboratorien verkündete. 70 Arbeitsplätze (in der Verwaltung und im kaufmännischen Bereich) sollen dabei wegfallen, die 160 Wissenschaftler in Zukunft in Eindhoven arbeiten.

Die Belegschaft hatte mit Protesten reagiert und diese mit einer Schirmdemonstration - Motto: „Philips lässt uns im Regen stehen” - fortgesetzt, weil es noch kein Signal des Unternehmens gibt, nach Alternativen zu suchen.

„Das völlige Unverständnis bleibt”, sagte Betriebsratsvorsitzender Dr. Georg Gärtner. Ein Runder Tisch wurde mittlerweile gebildet, an dem auch die Politik Platz genommen hat, Anfragen von dieser Seite wurden von der Philips-Spitze in den Niederlanden aber auch noch nicht beantwortet.

Auch über die wirtschaftlichen Hintergründe des überraschendes Schrittes gibt es keine neuen Erkenntnisse. „Wir kämpfen weiter dafür, eine möglichst große Zahl von Arbeitsplätzen in Aachen zu erhalten”, sagte Gärtner.
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