Paion AG nach Neuausrichtung mit Gewinn

Von: red
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Aachen. Das Aachener Biotechunternehmen Paion AG hat das vergangene Jahr mit einem Umsatz von 26,8 Millionen Euro abgeschlossen. Im Jahr zuvor waren es nur 3,2 Millionen Euro.

Paion hat dabei in erster Linie vom Verkauf der Desmoteplase-Rechte an H. Lundbeck A/S im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens profitiert, die mehr als 20 Millionen Euro eingebracht haben. Die Einschnitte führten auch dazu, dass zum Jahresende nur noch 14 Mitarbeiter im börsennotierten Konzern beschäftigt waren.

Unter dem Strich meldete Paion gestern einen Gewinn von 16 Millionen Euro, nachdem 2011 noch 13,7 Millionen Euro Verlust angefallen waren. Auch hier spielt der Desmoteplase-Verkauf eine wesentliche Rolle. Zum Jahresende weist Paion liquide Mittel von 22,3 Millionen Euro aus. Die Finanzierung sei bis Ende des ersten Quartals 2015 gesichert.

Im laufenden Jahr rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzvolumen von 1,2 Millionen Euro. Aufgrund von Kosten im Zuge der Verpartnerung des Anästhetikums Remimazolam werde ein Verlust im mittleren bis hohen einstelligen Millionenbereich anfallen, kündigte Paion an.

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