Neue Spitze bei Saint-Gobain

Von: tka
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Wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet: Paul Neeteson war 13 Jahre Generaldelegierter.
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Er ist der Neue: Hartmut Fischer ist mit dem heutigen Tag Generaldelegierter der Saint-Gobain-Gruppe.

Aachen. 13 Jahre stand Paul Neeteson als Generaldelegierter an der Spitze der Saint-Gobain-Unternehmensgruppe in Mitteleuropa. Mit Sachverstand, Erfahrung und Umsicht habe er die Geschicke der Gruppe mit ihren 23 200 Mitarbeiter an 570 Standorten in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden gelenkt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Am Dienstag wird er feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Sein Nachfolger ist Hartmut Fischer, seit März 2007 Vorsitzender der Geschäftsführung des Saint-Gobain-Solarmodulherstellers Avancis. Gegründet wurde Avancis als Joint-Venture zwischen der Hauptsparte Flachglas und Shell. Fischer hat an der Universität Kiel Physik studiert und anschließend unter anderem bei Siemens und Olympus sowie vor seinem Wechsel zu Avancis für das US-Halbleiterunternehmen Atmel gearbeitet.

Als Nachfolger Neetesons wird er neues Bindeglied zwischen den Saint-Gobain-Unternehmen der Region mit der Konzernzentrale in Paris. In der Region ist der Weltkonzern seit 1857 präsent – damals kaufte Saint-Gobain die Aachener Spiegelmanufaktur AG in Stolberg. 1905 folgte eine Glashütte in Herzogenrath, 1920 wurde in Aachen ein Zentralbüro eröffnet.

Paul Neeteson hatte nach seiner Zeit als Entwicklungsberater der Vereinten Nationen für Zentralafrika die letzten 36 Jahre in der Saint-Gobain-Gruppe gewirkt. 1977 begann er in der Finanzdirektion in Paris, 1984 wechselte er nach Aachen – zunächst zur ehemalige Vegla Vereinigte Glaswerke. Der Niederländer trat damit in die Fußstapfen seines Vaters, der von 1969 bis 1979 ebenfalls als Generaldelegierter in Aachen saß. Neeteson ist Mitglied des Karlspreisdirektoriums und Präsident des deutsch-französischen Kulturinstituts in Aachen.

Saint-Gobain ist in 64 Ländern mit mehr als 190.000 Mitarbeitern tätig. Von den 43,2 Milliarden Euro Umsatz 2012 entfielen 6,2 Milliarden auf Mitteleuropa.

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