Mehr offene Stellen und weniger Arbeitslose

Von: Kö/dpa
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Die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarkts.

Aachen/Düren. Auf dem Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen zeigt sich die übliche Frühjahrsbelebung. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im bevölkerungsreichsten Bundesland leicht und lag im März bei 9,1 Prozent - nach 9,3 Prozent im Februar, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Düsseldorf mit.

Die Aachener Agentur für Arbeit hebt hervor, dass trotz des kalten und langen Winters der Arbeitsmarkt im März stabil geblieben sei. Ende März waren 37551 Personen arbeitslos - das sind 1,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig hat sich die Arbeitskräfte-Nachfrage wieder erhöht. In der Aachener Region wurden 1613 neue offene Stellen für eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gemeldet - im März 2009 waren es nur 1313 offene Stellen.

Bei der Dürener Agentur für Arbeit waren 11.396 Personen arbeitslos gemeldet - 1,4 Prozent weniger als im Vormonat. Auch im Dürener Raum hat sich das Stellangebot günstig entwickelt: Mit 298 neuen offenen Stellen gab es gegenüber dem Vormonat einen Anstieg um 6,7 Prozent. Im März meldeten sich 2084 Personen neu arbeitslos. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Vormonat. Dieser Gruppe standen 2151 Personen gegenüber, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten.

Insgesamt wurden im Kreis Düren 1390 Arbeitslose unter 25 Jahren erfasst. Das ist gegenüber Februar ein Rückgang um 7,6 Prozent. Minimal ist der Rückgang bei den älteren Arbeitslosen. Gemeldet waren 2676 Perosonen - 0,6 Prozent weniger als im Vormonat. In beiden Bezirken gab es weniger Kurzarbeit. Nach Schätzungen gab es im Kreis Düren neun Anmeldungen von Kurzarbeit für 86 Prsonen. Im Aachener Bezirk wurden 37 Anzeigen für 352 Personen registriert.

Wenn alle Personen, die im März in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen waren, dazu addiert werden, ergibt sich neben den 37.551 gesetzlich definierten Arbeitslosen im Aachener Raum eine tatsächliche Unterbeschäftigung von 47.954 Personen. Im Kreis Düren erhöht sich so der Umfang der Arbeitslosigkeit von 11.396 auf 14.200 Personen.

Auch am NRW-Arbeitsmarkt zeigt sich eine Besserung. Die Arbeitslosenquote verringerte sich und lag im März bei 9,1 Prozent - nach 9,3 Prozent im Februar, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mit. Die Quote lag aber über dem Vorjahresniveau von 9,0 Prozent. Insgesamt waren im März 823.200 Menschen ohne Job, 11.000 weniger als im Februar, aber 16.300 mehr als vor einem Jahr.
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