Kreativer Schub für junge Firmen auf ihrem Erfolgsweg

Von: Berthold Strauch
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Aachen. „Bühne frei für Ihre Geschäftsidee - Zugabe für das Wachstum Ihres Unternehmens”: Passend zum Veranstaltungsort, dem Theater Aachen, rührten die Verantwortlichen der Gründerregion Städteregion Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg am Mittwoch kräftig die Werbetrommel für die Neuauflage der entsprechenden Wettbewerbe „AC²” für Existenzgründer und bereits erfolgreich etablierte junge Betriebe.

Wie hilfreich seine Teilnahme an dem Ranking gewesen sei, machte Ralph Nussbaum, mit seiner Aachener Firma Analytical Services, einem Dienstleister insbesondere für Arzneimittelhersteller, der Gewinner des im vergangenen Mai verliehenen Wachstumspreises 2009/10, deutlich: Dies sei eine „einmalige Chance” gewesen, die eigenen Ideen „von außen beleuchten” zu lassen”, hob er den Wert der externen Berater hervor. Deren Expertenwissen sei für ihn überaus wertvoll gewesen.

Die Stärkung des Wirtschaftsraums und das Ausschöpfen des regionalen Innovationspotenzials sind wichtige Ziele dieser Initiative. Firmen von fünf bis 100 Mitarbeitern können beim Wachstumswettbewerb mitmachen, wenn sie möglichst vor dem Jahr 2006 gegründet worden sind.

Am 4. Oktober fällt denn auch im Theater der offizielle Startschuss für interessierte Unternehmen, am 17. November ist Anmeldeschluss. Bis zum 14. März 2011 haben dann die Teilnehmer, unterstützt von ihren Beratern, Zeit zur Ausarbeitung eines möglichst tragfähigen Konzepts. Und die Sieger werden am 17. Mai 2011 im Aachener Rathaus ausgerufen. Dies gilt auch für die Präsentation der erfolgreichsten Neugründer.

Angesichts der allgemein wieder anziehenden Wirtschaftsleistungen rechnet Michael F. Bayer, Geschäftsführer der Gründerregion, diesmal wieder mit mehr Interesse bei Firmen, die mitmachen wollen, als in jüngster Vergangenheit. Um möglichst vielen Unternehmen eine Teilnahme schmackhaft zu machen, verwies Bayer auf den „Mehrwert” einer Teilnahme: zum Beispiel die Mobilisierung des eigenen Wachstumspotenzials, eine professionelle kostenfreie Beratung, Fachvorträge, Kontaktmöglichkeiten mit anderen Betrieben und dem Expertennetzwerk - und die „Steigerung der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit”.

Die seit 2004 prämierten Sieger der Wachstumsinitiative haben bislang schon mehr als 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Jobs sind denn auch ein Kriterium fürs Theater, den Wettbewerb kreativ zu unterstützen - weil es sich davon denn auch potenzielle neue Besucher erhoffe, sagte Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck.

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