Kölner Herrenmode-Kette Pohland stellt Insolvenzantrag

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Köln. Die Kölner Herrenmode-Kette Pohland ist zahlungsunfähig und hat beim Amtsgericht Köln einen Insolvenzantrag gestellt.

Durch hohe Investitionen und die aktuelle schwierige wirtschaftliche Lage sei das Unternehmen in finanzielle Probleme geraten, bestätigte der bisherige Geschäftsführer von Pohland Herrenkleidung, Achim Rövenich, am Mittwoch in Köln. Von der Insolvenz betroffen seien insgesamt 343 Mitarbeiter.

Erst vor wenigen Tagen habe ein Management-Team von Pohland, zu dem er auch gehöre, Pohland von der Münchner Industrieholding Aurelius im Zuge eines Management-Buy-out gekauft, sagte Rövenich. Bestreben der dreiköpfigen Führungsriege sei es, den eingeleiteten Restrukturierungskurs fortzusetzen, das Unternehmen zu sanieren, es zukunftsfähig zu machen und Arbeitsplätze zu erhalten.

Bundesweit hat Pohland 13 Filialen, davon sechs in Nordrhein- Westfalen. Das Traditionsunternehmen besteht seit 40 Jahren, das erste Modehaus war 1958 in Dortmund eröffnet worden.
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