Kein neues Angebot bei Tarifverhandlungen für Groß- und Außenhandel

Von: dapd-nrw
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Düsseldorf. Ohne eine Einigung ist am Montag die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die 255.000 Beschäftigten und 36.000 Minijobber im nordrhein-westfälischen Groß- und Außenhandel zu Ende gegangen.

Die Arbeitgeber hätten bei den Gesprächen in Düsseldorf kein neues Angebot vorgelegt, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit.

Die Tarifkommission der Gewerkschaft wird nun am Donnerstag (19. Mai) über das Ergebnis beraten. Die Tarifgespräche sollen dann am 10. Juni fortgesetzt werden.

Bei den Verhandlungen hatte die Arbeitgeberseite eine Tariferhöhung von 2,1 Prozent ab Mai und eine Einmalzahlung angeboten. Zudem sollen in einem zweiten Schritt die Entgelte zum 1. Mai 2012 noch einmal um 2 Prozent angehoben werden. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwei Jahren haben.

ver.di lehnte die Offerte als „Minusangebot unterhalb der Preissteigerungsrate” ab. Die Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn - mindestens aber 140 Euro. Auch die Auszubildenden sollen 6 Prozent mehr bekommen.
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