Aachen - Innovationspreis AC2: Vier Kandidaten

Innovationspreis AC2: Vier Kandidaten

Von: nai
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Aachen. Der Innovationspreis AC2 ist ein Aushängeschild in der Städteregion Aachen und darüber hinaus. Ausgezeichnet werden lokale Unternehmen, „die sich lange auf dem Markt halten können, weil sie sich immer wieder neu erfinden“, sagt Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen und diesjähriger Vorsitzender der Jury.

Innovation als Prozessordnung sei es, die mit dem Preis von der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit), ausgezeichnet wird. Renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft haben unter dem Vorsitz von Rosenke am Mittwoch die diesjährigen Kandidaten nominiert. Auch dieses Jahr wird wieder ein Sonderpreis verliehen.

Die vier Nominierten:

Aixtron SE wurde 1983 als Spin-off des Instituts für Halbleitertechnik der RWTH Aachen gegründet, mit Hauptsitz in Kohlscheid, Herzogenrath und beschäftigt weltweit 776 Mitarbeiter. Es ist ein weltweit führender Hersteller von Beschichtungsanlagen für die Halbleiterindustrie. Aixtron hat die erste und bisher einzige kommerzielle Produktionsanlage für Graphen entwickelt. Graphen sind eine Modifikation von Kohlenstoff, mit denen die Mikrotechnik aber auch die Kommunikationsindustrie revolutioniert werden soll.

4Jet Technologies GmbH aus Alsdorf produziert Lasersysteme. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und beschäftigt heute 85 Mitarbeiter weltweit. 4Jet hat eine neue Lösung für feines Schneiden von Glas durch ultrakurze Laserpulse entwickelt. Anwendungsgebiete sind beispielsweise in der Mobilelektronik.

Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH stellt Wellpappenrohpapiere auf der Basis von Altpapier her. Das Unternehmen besteht seit 1873 und beschäftigt 224 Mitarbeiter. Jährlich produziert Smurfit über 400.000 Tonnen Papier. Für die Produktion einer Tonne Papier wird 1000 Liter Wasser verbraucht. In Zülpich geht das nur mit einem geschlossenen Wasserkreislauf. Als die Abwasserreinigungsanlage an ihre Kapazitätsgrenzen stoß entwickelte das Unternehmen einen Wasserkreislauf, der in dieser Zusammensetzung und mit der erhöhten Reinigungsleistung einmalig.

Die Schwartz GmbH wurde 1984 in Gevelsberg gegründet. Das Stammwerk in Simmerath produziert Wärmebehandlungsanlagen und beschäftigt 100 Mitarbeiter, weltweit sind es 150. Die Anlagenwerden unter anderem in der Automobilindustrie verwendet. Das Unternehmen hat Formhärteanlagen für die Herstellung von Karosserie-Strukturteilen entwickelt. Damit kann die Autoindustrie größere, sicherere und dennoch leichtere Fahrzeuge produzieren.

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