Grünenthal: Mit Innovation auf dem Weg zum Erfolg

Von: Berthold Strauch
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Aachen. Das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal sieht sich seinem Ziel, die weltweite Führerschaft in der Schmerztherapie zu übernehmen, ein Stück näher gekommen.

Wie Vorstandsvorsitzender Harald F. Stock am Mittwoch bei der Vorlage der Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2011 darlegte, sei das erklärte Kerngeschäft im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent gewachsen. Die strategische Fokussierungsphase sei mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. Bei der Abgabe von Randaktivitäten des Geschäfts sei Grünenthal schneller als erwartet vorangekommen. Die Umsatzerlöse erreichten von Januar bis Juni insgesamt 469 Millionen Euro, ein Plus von 37 Millionen Euro.

Laut Finanzchef Stefan Genten hätten verstärkte Aufwendungen in Forschung und Entwicklung - 29 statt 23 Prozent im Jahr zuvor -, die die Verbesserung der Lebensqualität von Patienten zum Ziel hätten, sowie die Markteinführung des neuen Schmerzprodukts „Palexia” zusammen mit veräußerungsbedingten Margenverlusten zu einem Konzernergebnis vor Steuern von 19 Millionen Euro geführt. Es liege damit über den Erwartungen. Allein beim Medikament Palexia wird ein Umsatz von 30 Millionen Euro erwartet.

Stock wertet die Innovationen als „strategischen Schlüssel für die Zukunftssicherung” des Familienunternehmens.

Grünenthal gründet einen Großteil seiner positiven Erwartungen in sein verstärktes Südamerika-Geschäft. Seit kurzem wird neu der größte Wachstumsmarkt des Subkontinents, Brasilien, beackert. Die Präsenz dort soll weiter ausgebaut werden. Dabei denken die Aachener auch an Vertriebspartnerschaften mit anderen Pharmaunternehmen. Für ganz Lateinamerika wird 2011 eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Stock in seinem Fazit: „Wir sehen uns bestens gerüstet.” Grü­nenthal ist weltweit in 36 Ländern mit Gesellschaften präsent und zählt rund 4900 Mitarbeiter.
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