Gewinn für alle: Die Nacht der Unternehmen

Von: Bernd Büttgens
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Eine Idee schlägt Wellen: Günt
Eine Idee schlägt Wellen: Günter Bleimann-Gather, Vorstand der Technologiemarketingfirma Tema und veranstalter der „Nacht der Unternehmen”. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Die Region Aachen kann sich sehen lassen: Über 50 Unternehmen aus dem Automobilbereich, über 100 Software-Häuser und hochkarätige Firmen in Lebenswissenschaften, im Energiesektor oder auch im Handwerk können als stolze wirtschaftliche Visitenkarte vorgezeigt werden.

Dazu werden an den Hochschulen der Region exzellente Fachkräfte ausgebildet. Um die Frage, wie man die einen mit den anderen zusammenbringt, dreht sich die ausgesprochen erfolgreiche, nunmehr in die dritte Runde gehende „Nacht der Unternehmen”, diesmal am 4. November.

Günter Bleimann-Gather, Vorstand der in Aachen ansässigen, weltweit tätigen Technologiemarketingfirma Tema, freut sich als Veranstalter und Motor der Veranstaltung über die Resonanz: „Wir peilen in diesem Jahr 100 regionale Unternehmen an, die in der besagten Nacht die Türen öffnen, um ihre Mitarbeiter von morgen willkommen zu heißen.” 100 Firmen, das wäre ein stolzer Rekord und Beleg für ein Konzept, das aufgeht.

Prinzip der Nacht der Unternehmen ist die zwanglose, entspannte Begegnung zwischen Arbeitgebern einerseits und arbeitsuchenden Absolventen andererseits. Diese Begegnung gibt es entweder im Technologiezentrum am Aachener Europaplatz, wo Firmen sich an Ständen präsentieren, oder - die ursprüngliche Idee - im Unternehmen selbst, das die interessierten Studenten und Absolventen via Bus-Shuttle-Dienst erreichen.

Warum in die Ferne schweifen, gute Firmen gibt es vor der Haustür! So lautet die Botschaft, hinter der Bleimann-Gather einen „hohen regionalen Identifikationswert” erkennt.

Inzwischen weitet sich auch der Kreis der interessierten Firmen über den bisherigen Schwerpunkt der mittelständischen Hightech-Unternehmen aus: „So melden sich in diesem Jahr Handwerksfirmen verstärkt an”, sagt Bleimann-Gather.

Der erste Job, eine Weichenstellung fürs Leben. „Bislang regelte man das abstrakt - quasi aus der Distanz. Jetzt kann man in der Nacht der Unternehmen mit allen Sinnen erfahren, was die Firmen zu bieten haben”, so der Veranstalter.

Die Idee aus Aachen schlägt inzwischen Wellen. Mit dem Konzept, das in Aachen von Tema, der Stadt, IHK, Agit, FH und RWTH angestoßen wurde, konnte Bleimann-Gathers Team auch in Berlin punkten, dort an der Humboldt-Universität mit Firmen aus dem IT- und Energiebereich.

Parallel zur Aachener Veranstaltung wird es eine Nacht der Unternehmen in Stuttgart geben, wo sich die großen Firmen (etwa Bosch oder Daimler) schon angemeldet haben. Und Anfragen aus anderen Städten liegen auch vor.

„Firmen, die dem zunehmenden Fachkräftemangel mit Engagement und guter Planung begegnen wollen, können dies bei der Nacht der Unternehmen tun”, sagt Günter Bleimann-Gather.
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