Ermittlungen gegen Aachener Bank eingestellt

Von: wos
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Aachen. Mit einer Verbandsgeldbuße von 170.000 Euro für die Aachener Bank sollen die Ermittlungen wegen möglicher illegaler Geldtransaktionen von Mitte der 1990er Jahre bis 2009 eingestellt werden.

Einen entsprechenden Antrag hat die Aachener Staatsanwaltschaft bei Gericht gestellt.

Die Ermittlungen gegen zwei damals beschäftigte Mitarbeiter wurden nach Paragraf 153a des Strafgesetzbuches unter Geldauflagen vorläufig eingestellt, wie die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Katja Schlenkermann-Pitts, am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte. Einer der Betroffenen soll 5500 Euro, der zweite 6000 Euro bezahlen. Gegen elf weitere Mitglieder der Bank wurden die Ermittlungen ohne Auflagen eingestellt.

Ein Ex-Mitarbeiter der Aachener Bank hatte die Ermittlungen ausgelöst, der in den 1990er Jahren und darüber hinaus als Revisor in der damaligen Eupener Filiale tätig war. Er hatte nach seiner Kündigung berichtet, dass Schwarzgelder – unter anderem von prominenten Aachenern – in Eupen untergebracht gewesen seien.

Ob die Buße nun ausgesprochen wird, hängt von der Entscheidung des Amtsgerichts ab, die laut Schlenkermann-Pitts schon bald erwartet wird. Gegen die beiden bereits ausgesprochenen Ordnungsgelder können die Beschuldigten noch Rechtsmittel einlegen.

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