Die fünf Startercenter der Region liegen gut im Rennen

Von: Ulrich Kölsch
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Aachen. Die vor zwei Jahren auch in der Region Aachen eingerichteten fünf Startercenter NRW erweisen sich als überaus erfolgreich.

Potenzielle Existenzgründer erhalten dort gebündelt eine umfassende Hilfestellung für den Sprung in die Selbstständigkeit und müssen sich nicht - wie vorher üblich - bei zahlreichen anderen Institutionen erkundigen. Die Zwei-Jahres-Bilanz weist aus, dass sich seit 2007 rund 3800 Gründungsinteressierte an die Startercenter gewandt haben.

Zum Beratungsangebot gehört auch das Gründerseminar „Existenzia”. 3000 Gründungswillige haben sich in dem Kompaktseminar über den Übergang zur Selbstständigkeit informiert - ein Viertel der Teilnehmer waen Freiberufler.

Die nachfolgende Erst- und Intesivberatung nahmen 1255 potentielle Unternehmer in Anspruch - 16 Prozent mehr als im ersten Jahr. 421 Personen wagten anschließend den Schritt in die Selbstständigkeit. Gegenüber 2007 ein Zuwachs um 109 Prozent.

„Diese umfassende Hilfestellung für Existenzgründer erweist sich als effektives Instrument der Wirtschaftsförderung”, betonte Ralf W. Barkey, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, die die Startercenter federführend in der Region betreut.

Zu den Beteiligten gehören auch die IHK-Aachen, die Kreise Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen und die Stadt Aachen. Sie haben sich verpflichtet, ihr Informations- und Beratungsangebot für angehende Unternehmer zu bündeln. Die Zertifizierung garantiert, dass auch die landesweit gültigen Gütekriterien eingehalten werden.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewese hob am Montag auf der gemeinsamen Kammer-Pressekonferenz hervor, in Wirklichkeit liege die Zahl der begleiteten Existenzgründungen noch höher, da die freien Berufe ihre Firmen-Starts nicht registrieren ließen.

Regional erzeilte der Raum Düren mit 106 Jung-Unternehmen im vergangenen Jahr die höchste Zahl in der Wirtschaftsregion Aachen auf.

Für potentielle Existenzgründer wird sich künftig auch der Anmeldeprozess vereinfachen. Bisher mussten die Kandidaten 450 Fragen in bis zu 20 Fragebögen beantworten. Mit Hilfe des Formularservers NRW können künftig alle Antrags-Êund Meldepflichten eines Gründungsvorhabens in einem Zug abgearbeiutetet werden.
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