Der neue Grünenthal-Chef hat ehrgeizige Ziele

Von: André Schaefer
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Grünenthal-Chef Gabriel Baertschi (3.v.l.) präsentiert die ganze Forschungsstärke des Pharmaunternehmens. Aachens Oberbürgermeister (r.) folgte seiner Einladung. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Es kommt nicht oft vor, dass Grüntenthal einlädt, um ein Blick hinter die Forschungskulissen zu werfen. Genau genommen hat es solche Termine in den vergangen Jahren kaum gegeben. Am Dienstag machte das Aachener Pharma-Unternehmen eine Ausnahme – und zwar aus mehreren Gründen.

Ein Grund: das im vergangenen Jahr von der Stadt Aachen initiierte Future Lab, eine Veranstaltungsreihe, die die Wissenschaft und Innovation der Region sichtbar machen soll. Kein Wunder, dass am Dienstag auch Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp der Einladung gefolgt war.

Ein weiterer Grund war und ist – natürlich – der neue Konzernchef Gabriel Baertschi. Im vergangenen Oktober löste er Prof. Eric-Paul Pâques als Vorsitzenden der Geschäftsführung ab. Für Baertschi war es sozusagen einer seiner ersten großen öffentlichen Auftritte. „Ich bin seit vier Monaten hier und erlebe dieses Unternehmen als unheimlich tolle Einheit, dynamisch, zukunftsorientiert und sehr innovativ“, sagte der gebürtige Schweizer.

Den wichtigsten Grund für die Einladung hatte der neue Grünenthal-Chef damit selbst genannt: die Innovation, die das Pharma-Unternehmen der Öffentlichkeit bei einem Rundgang durch die Laborräume unter Beweis stellen wollte. „Seit mehr als 70 Jahren steht Grünenthal für Schmerzforschung, in diesem Bereich sind wir Spezialisten und Vorreiter“, sagte Baertschi. „Das soll auch so bleiben.“

Mehr noch: Baertschi hat ehrgeizige Ziele. Der zuletzt erzielte Umsatz von 1,2 Milliarden Euro soll bis 2020 die Zwei-Milliarden-Marke erreichen. Zudem kündigte der Konzernchef am Dienstag an, in den nächsten fünf Jahren vier bis fünf neue innovative Medikamente auf den Markt bringen zu wollen. „In unseren Unternehmen steckt enorm viel Potenzial“, betonte Baertschi. „Aber ich bin davon überzeugt, dass wir noch viel mehr erreichen können.“

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