Belgische Brauereibeschäftigte beenden Streik

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Brüssel. Der Streit um den geplanten Stellenabbau beim belgischen Brauereigiganten Anheuser-Busch InBev hat sich deutlich entspannt.

Die Beschäftigten beendeten am Freitag ihren teils seit zwei Wochen geführten Streik. Wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete, wurden damit auch die Blockaden bei drei InBev- Brauereien in Löwen, Hoegaarden und Jupille aufgelöst.

Zuvor hatte der weltgrößte Brauereikonzern Pläne für massive Einsparungen in Belgien vorläufig gestoppt. Gewerkschaftsvertreter sprachen von einem Etappensieg. Neue Sparpläne dürften künftig nicht ohne Einbeziehung der Mitarbeiter präsentiert werden, zitierte Belga einen Arbeitnehmervertreter.

Der Bierkonzern, zu dem auch deutsche Marken wie Becks, Hasseröder und Franziskaner gehören, hatte Anfang Januar den Abbau von 263 der mehr als 2700 Arbeitsplätze in Belgien angekündigt. Grund sei der sinkende Bier-Absatz. Mitarbeiter machten daraufhin die Zufahrten zu drei Brauereien dicht - in den vergangenen Tagen meldeten Supermärkte und Gaststätten deswegen Engpässe beim Biernachschub.

Die Gewerkschaften werteten das Einlenken von InBev als Erfolg, blieben aber skeptisch. Man habe eine Schlacht, aber noch keinen Krieg gewonnen. Sie wollen in der kommenden Woche erneut beraten.
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