Baesweiler Technologie steckt in den deutschen Autos

Von: Stefan Schaum
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Baesweiler. Mit Plasmawärmebehandlungstechnik zur Oberflächenveredlung ist die Eltro GmbH weltweit vertreten. Auch in den USA, in England und Russland hat das 1980 gegründete Unternehmen Niederlassungen. Jetzt wird der Stammsitz in Baesweiler kräftig erweitert: Auf gut 6000 weiteren Quadratmetern entsteht am Arnold-Sommerfeld-Ring ein neues Betriebsgebäude.

1986 hatte Dr. Siegfried Strämke in Baesweiler die erste Fertigungsstätte gleich gegenüber der Stelle gebaut, wo wenig später das Internationale Technologie- und Service-Center startete. „Seitdem sind wir in einem fünfjährigen Rhythmus gewachsen“, sagt Strämke, der sich vor dem Firmenstart als Oberingenieur an der RWTH Aachen mit dem Prozessmedium Plasma beschäftigt hatte. Vor allem die Autoindustrie setzt auf die Technik des Unternehmens. Strämke: „In fast jedem deutschen Fahrzeug findet sich ein Stück Technologie von uns.“

Der Korrosion und dem Verschleiß soll die Oberflächenbehandlung vorbeugen, gleichzeitig macht sie Metalle härter. Auch sechs Meter große Turbinenteile für Wasserkraftwerke wurden in Baesweiler bereits veredelt. Ganze Anlagen stellt das Unternehmen für seine Kunden am Standort Baesweiler mit derzeit rund 100 Mitarbeitern ebenfalls her. Im neuen Gebäude – durch das sich die Fläche am Standort nahezu verdoppelt – soll vor allem die sogenannte Lohnveredelung stattfinden, bei der Bauteile im Auftrag von Kunden behandelt werden.

Im vergangenen Jahr wurden zwei Tochterunternehmen gegründet, deren Geschäftsführung die nächste Strämke-Generation übernommen hat: Marc Strämke leitet die Eltropuls Anlagenbau GmbH, Kirsten Baston ist im neuen Gebäude zuständig für die Eltropuls Oberflächenveredelung GmbH. Möglichst noch im Sommer soll der Betrieb im Erweiterungsbau starten, in den die Firma rund zehn Millionen Euro investiert.

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