Arbeitsmarkt der Region erweist sich als stabil

Von: Kö/dpa
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Aachen/Düren/Düsseldorf. In stabiler Verfassung präsentieren sich im November die regionalen Arbeitsmärkte in den Bezirken Aachen und Düren. Wie aus den Mitteilungen der beiden Agenturen für Arbeit hervorgeht, sank die Arbeitslosenquote jeweils um 0,1 Prozentpunkte auf 8,6 bzw. 8,0 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr fiel der Rückgang im Aachener Bezirk mit insgesamt 273 Personen etwas geringer aus als im Vorjahr, denn 2008 war zwischen Oktober und November die Zahl der Arbeitslosen noch um 367 zurückgegangen. Aktuell waren Ende November 34.329 Personen ohne Arbeit, 273 weniger als im Oktober, aber 1549 mehr als im Vorjahr. Der Umfang der „Unterbeschäftigung” erhöht sich auf 45.037 Personen, wenn man alle Personen, die sich in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden, dazu zählt.

Der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit hat sich im Aachener Bezirk fortgesetzt, da viele an berufsvorbereitenden Maßnahmen teilnehmen. Insgesamt waren 3483 20- bis 24-Jährige und 666 unter 20-Jährige ohne Arbeit.

Zum vierten Mal in Folge ist im Dürener Bezirk im November die Arbeitslosigkeit gesunken. Insgesamt waren im Berichtsmonat 10.598 Personen arbeitslos - 80 weniger als im Vormonat, aber 998 mehr als im Vorjahr.

Für Harald Küst, Geschäftsführer der Dürener Arbeitsagentur, zeigt sich der Arbeitsmarkt dabei „enorm widerstandsfähig”. Das führt er auf die Kurzarbeiterregelung zurück, aber vor allem auch darauf, dass sich die „stark exportorientierten Betriebe im Kreis Düren mit Nischenprodukten auf dem Weltmarkt” behaupten konnten.

Der Arbeitsmarkt der Aachener Region habe sich als „aufnahmefähig” erwiesen, erklärte Kaschte. Im November konnten 2174 Arbeitslose aller Altersgruppen ein neues Arbeitsverhältnis beginnen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank gegenüber dem Vormonat leicht auf 4228. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag sie damit um 1442 tiefer.

Die Kurzarbeit hat im November nach Rückgängen in den Vormonaten wieder zugenommen. Nach vorläufigen Zahlen rechnet Kaschte mit rund 70 Meldungen für 410 Betroffene. Exakte Zahlen meldet die Agentur jetzt für September. Danach haben in der Region Aachen 450 Betriebe für 6220 Mitarbeiter Kurzarbeit durchgeführt. Die bisherige Jahresspitze lag im April, wo 9780 Beschäftigte in 438 Betrieben von Kurzarbeit betroffen waren.

In Nordrhein-Westfalen ist im November die Zahl der Arbeitslosen zum vierten Mal in Folge gesunken. Ende vergangenen Monats wurden rund 777.600 Erwerbslose gezählt. Das waren gut 6700 weniger als im Oktober, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag berichtete. Die Arbeitslosenquote sank von 8,7 Prozent im Oktober auf 8,6 Prozent im November. Im Jahresvergleich gab es rund 65.000 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 8,0 Prozent.

Seit Jahresbeginn sind bei den Arbeitsagenturen knapp 309.000 offene Stellen gemeldet worden, knapp 80.000 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Zahl der Kurzarbeiter lag zum Ende des dritten Quartals um ein Viertel niedriger als zur Jahresmitte. Ende September waren in 13.200 Betrieben etwa 236.000 Beschäftigte in Kurzarbeit.
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