Aixtron nach Talfahrt vorsichtig optimistisch

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Aachen. Der Technologiekonzern Aixtron leidet weiter unter der weltweiten Rezession und einem schwierigen Marktumfeld in der Halbleiterindustrie.

Der Umsatz ging im ersten Quartal von 62,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 46,2 Millionen Euro zurück und wird auch im Gesamtjahr deutlich unter Vorjahr ausfallen, wie der Aachener Hersteller von Anlagen für die Halbleiterindustrie am Donnerstag mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 8,7 Millionen Euro auf 7,6 Millionen Euro, lag damit aber über den von Analysten erwarteten 4,1 Millionen Euro. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettogewinn von 5,5 Millionen Euro nach 5,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Aixtron hatte bei Vorlage der Zahlen für 2008 im März einen weiteren Auftragsrückgang aufgrund der Wirtschaftsflaute in Aussicht gestellt. Trotzdem sieht das Unternehmen die Talsohle erreicht. Aixtron-Vorstandsvorsitzender Paul Hyland zeigte sich „nach letzten Gesprächen mit unseren Kunden nun vorsichtig optimistisch”.

Er beobachte ein steigendes Marktinteresse solcher Abnehmer, die nicht aufgrund kurzfristiger Marktsignale aktiv werden. Die im TecDAX notierte Aixtron-Aktie stieg bis 11.30 Uhr um fast zehn Prozent auf 6,85 Euro.

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