Aachen - „AC2-Innovationspreis“ geht an Business Center OLED Lighting

„AC2-Innovationspreis“ geht an Business Center OLED Lighting

Von: Berthold Strauch
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Ein strahlender Erfolg: Den AC2-Innovationspreis 2013 überreichte Landrat Stephan Pusch (rechts) an Dietrich Bertram von Philips in Aachen. Foto: Andreas Herrmann
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Wertvolle Beiträge zur Energiewende: Adapton-AG-Vorstand Ralf Weber (M.), Gewinner des Wettbewerbs zur Wachstumsinitiative, mit Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp (l.) und Berater Rolf Geisen. Foto: Andreas Herrmann
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Spitzentechnologie rund ums superexakte Messen: Der Sieg im Gründungswettbewerb ging an das Protemics-Team, überreicht von Sparkassenvorstand Norbert Laufs (3. v. r.); rechts Mentor Karl H. Jaquemot. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Der hochkarätig besetzten Jury ist – im Wortsinne – ein Licht aufgegangen. Denn mit dem „AC2-Innovationspreis Region Aachen“ wurdeam Freitagabend ein Unternehmen ausgezeichnet, das in Sachen Beleuchtung wahrlich hell strahlende und weithin sichtbare Akzente setzt: das Business Center OLED Lighting der Aachener Philips Technologie GmbH.

Der Heinsberger Landrat Stephan Pusch als Jurychef überreichte die von dem Künstler Rolf Jägersberg gestaltete begehrte Skulptur an Philips-Geschäftsführer Dietrich Bertram – eine hochspannende Angelegenheit in der vom stellvertretenden Chefredakteur unserer Zeitung, Bernd Büttgens, moderierten Feier im Krönungssaal des Aachener Rathauses, als vor einer großen Festversammlung endlich der Schleier des Geheimisses gelüftet wurde. Damit blieben den gleichfalls nominierten Bewerbern CircuLite GmbH aus Aachen und EdgeWave GmbH aus Würselen nur die Anerkennungsurkunden.

Die Philips-Aktivitäten der Aachener seien weltweit ein Vorreiter in der Organischen Leichtdioden-Technologie, unterstrich Laudator Pusch. Sie sorgen für ein fast verlustloses Umwandeln elektrischer Energie in Licht – eine Entwicklung mit enormem Zukunftspotenzial, gerade angesichts der ausgerufenen Energiewende.

Agit-Geschäftsführer Helmut Greif über die erfolgreichen Firmen: „Sie könnten in Deutsch; imland, in Europa – überall auf der Welt gewinnen.“

Damit noch nicht genug der Anerkennung. Denn außerdem wurden von der Initiative „AC2 – Gründung, Wachstum, Innovation“ weitere attraktive Preise verliehen. Den mit 10 000 Euro dotierten Sieg in der Gründer-Kategorie holte sich das Aachener Team Protemics mit Christopher Matheisen, Marcel Meurer, Michael Nagel, Simon Sawallich und Ali Safiei. Ihre Idee befasst sich mit einem neuartigen Messverfahren für winzigste Materialstrukturen etwa in Mikrochips, Solarzellen und Displays. 7500 Euro gingen für den zweiten Preis an Aveltech aus Stolberg. Arne Holz und Stephan Wolff, begeisterte Motorsportler, haben ein Ansaugsystem für Verbrennungsmotoren ausgetüftelt, das das Sprintverhalten des Fahrzeugs spürbar steigert. 5000 Euro erhielt das Projekt WiboTec Surfaces von Kerstin Brake-Schöneis aus Vettweiß, die sich Spezialbeschichtungen beschäftigt.

Adapton AG Wachstumssieger

Firmen, die bereits recht gut etabliert sind, würdigte die Wachstumsinitiative: Platz eins mit 5000 Euro ging an die Aachener Ingenieurgesellschaft Adapton AG von Ralf Weber, der Beratungs- und Planungsservice fürs Energiemanagement anbietet. Den zweiten Preis mit 2500 Euro schaffte Martin Karlowitsch mit seiner Aachener Netronic Software GmbH, die Planungsprozesse unterstützt. 1000 Euro für Rang drei gingen an Arndt Schlösser und Gabi Wego und ihre AS Tech Industrie- und Spannhydraulik GmbH aus Geilenkirchen, die Systeme zum Bewegen und Befestigen im Schwermaschinenbau anbietet.

Die Festrede hielt Professor Thomas Lippert, Chef des Supercomputer-Zentrums am Forschungszentrum Jülich. Er hoffe, sagte er, mit den Rechnern dazu beitragen zu können, „besser zu verstehen, wie das Hirn funktioniert“ – um Krankheiten heilen zu können.

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