Aachen - AachenMünchener hängt die Branche ab

AachenMünchener hängt die Branche ab

Von: hjd
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„Hervorragende Entwicklung“: AM-Vorstandschef Michael Westkamp. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Stärkeres Wachstum im Lebensversicherungsgeschäft als die Branche, Zugewinn von weiteren Marktanteilen im Kompositgeschäft, also bei Schaden- und Unfallversicherungen: Die AachenMünchener (AM) Versicherungsgruppe hat ihren „erfolgreichen Kurs“ im Geschäftsjahr 2012 fortgesetzt.

„In Anbetracht der schwierigen Marktbedingungen war unsere Entwicklung hervorragend“, sagt AM-Vorstandsvorsitzender Michael Westkamp bei der Vorlage der Zahlen. Insgesamt verzeichnete die AM 2012 Beitragseinnahmen (gebuchte Bruttobeiträge) von 5655 Millionen Euro, ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber 2011. Dabei habe man erneut von der Vertriebskraft des längjährigen strategischen Partners, der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe (DVAG), profitiert, betonte Westkamp.

Der Jahresüberschuss der AM Lebensversicherung AG und der AM Versicherung AG erhöhte sich 2012 auf insgesamt 123,0 Millionen Euro – ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Neugeschäft nach laufenden Beiträgen wuchs der Lebensversicherungsbereich 2012 um 2,7 Prozent auf 378,4 Millionen Euro. Die Branche habe hingegen einen Rückgang verzeichnen müssen. Damit habe die AM ihre Marktposition als Deutschlands zweitgrößter Lebensversicherer nach laufenden Beiträgen gestärkt. Bei den gebuchten Bruttobeiträgen gesamt gab es ein Plus von 0,5 Prozent auf 4476,7 Millionen Euro. Die Versicherungssumme des Bestands erhöhte sich um 1,3 Prozent 140,9 Milliarden Euro.

Das Kompositgeschäft verlief laut Westkamp wie schon im Jahr 2011 ausgesprochen positiv. Insgesamt erzielte die AM mit gebuchten Bruttobeiträgen von 1174,2 Millionen Euro ein Plus von 9,8 Prozent. Der Markt kam hier auf lediglich 3,7 Prozent. In den Sparten Sach-Unfall-Haftpflicht stiegen die Beiträge um 10,3 Prozent auf 728,1 Millionen Euro. Positiv auch die Sparte Kraftfahrt-Versicherungen: Durch ein Plus im Kündigungsgeschäft zum Jahreswechsel 2011/2012 und das gegenüber dem Vorjahr verbesserte Neugeschäft stiegen die Beiträge im Jahr 2012 um 8,8 Prozent auf 446,1 Millionen Euro.

Auch das versicherungstechnische Ergebnis konnte der Konzern weiter verbessern – um 11,5 Prozent auf 78,3 Millionen Euro (Vorjahr: 70,2 Millionen) – das beste Ergebnis in der Geschichte der AM. Die Schaden-Kosten-Quote lag mit noch unter dem „bereits hervorragenden Niveau“ des Vorjahres von 93,8 Prozent.

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