Aachener Bank: Staatsanwaltschaft prüft Untreue-Vorwürfe

Von: hjd
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Aachen. Die Aachener Bank widerspricht energisch Medienberichten, wonach die Staatsanwaltschaften in Aachen und Eupen Ermittlungsverfahren gegen das Geldinstitut selbst, aktive und ehemalige Vorstände und leitende Mitarbeiter eingeleitet hätten.

Hintergrund ist die Strafanzeige eines ehemaligen Mitarbeiters der Bank. Dabei geht es im Zusammenhang mit der ehemaligen Filiale in Eupen um die Tatvorwürfe der Untreue und der Geldwäsche.

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigten die Behörden in Aachen und Eupen am Dienstag, es werde derzeit noch geprüft, ob die Vorwürfe überhaupt stichhaltig genug seien, um einen hinreichenden Anfangsverdacht zu begründen. Erst nach Abschluss dieser, bei einer Anzeige obligatorischen Ermittlungen werde entschieden, ob ein offizielles Verfahren eröffnet werde.

Nach Angaben der Aachener Bank geht die Strafanzeige von einem ehemaligen Mitarbeiter aus, dessen Arbeitsverhältnis im Jahre 2008 im Rahmen eines Arbeitsgerichtsprozesses einvernehmlich aufgehoben worden sei. Der Mann behaupte seit Ende Januar, im Besitz „belastender“ Geschäftsunterlagen zu sein. Da er der Aufforderung, die Unterlagen zur „weiteren Sachverhaltsaufklärung“ herauszugeben, bislang nicht nachgekommen sei, hat die Bank ihrerseits Klage auf Herausgabe eingereicht. Das Geldinstitut betont, man habe den Ermittlungsbehörden „uneingeschränkte Kooperationsbereitschaft zur Sachverhaltsaufklärung“ zugesichert.

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