„Aachen 2025“: Wenn Digitalisierung greifbar wird

Von: Valerie Barsig
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Das Smartphone ist zum Alltagsgegenstand geworden.

Aachen. Die Digitalisierung hat unser Leben auf den Kopf gestellt und das in einem rasend schnellen Tempo. Innerhalb der vergangenen acht Jahre hat allein das Smartphone einen Siegeszug rund um die Welt hinter sich und ist zum Alltagsgegenstand geworden.

„Wir glauben, dass sich alle Lebensbereiche durch die Digitalisierung in irrsinnigem Tempo ändern“, sagt Rolf Geisen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Regina e.V.. Deshalb soll in Aachen eine neue Veranstaltung entstehen, die den digitalen Wandel erlebbar macht.

„Aachen 2025“ soll vom 23. bis zum 25. September 2016 die Stadt zum Themenpark machen. An mehreren Orten wollen die Organisatoren zeigen, wie wir in Zukunft leben, lernen und arbeiten.

Mit im Organisationsteam sind unter der Führung von Dr. Günter Bleimann-Gather vom Vorstand der Tema Technologie Marketing AG, Andreas Müller, Geschäftsführer des Zeitungsverlags Aachen, Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, Andreas Schneider, Geschäftsführer von NetAachen, Dieter Begaß vom Fachbereich Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen und Professor Stefan Kowalewski vom Informatik 11-Lehrstuhl der RWTH.

80 Unterstützer hat das Bündnis bereits und hofft auf weitere, die sich melden, um ehrenamtlich mitzuhelfen.

Ziel ist es, neue Entwicklungen gesammelt zu präsentieren – geordnet nach Lebensbereichen. Gleichzeitig sollen Menschen mit Ideen zusammengebracht werden.

Rund 700 IT-Unternehmen mit fast 10000 Beschäftigten gibt es in der Region. Laut IHK Hauptgeschäftsführer Michael Bayer sei das ein Imagefaktor, den man zeigen müsse. Das bestätigt auch Dieter Begaß von der Stadt: „Die Digitalisierung ist keine Bedrohung, sondern eine Chance für Unternehmen.“

Beispiele seien das erste Medikament aus einem 3-D-Drucker, das vor einigen Wochen in den USA zugelassen worden ist, Dienste wie das Fahrunternehmen Uber oder Viermietungsbörsen wie Airbnb.

Fest eingeplant bei „Aachen 2025“ ist eine Station zum Thema Zukunftsmobilität. Autonomes Fahren sei da nur ein Aspekt, sagt Professor Stefan Kowalewski von der RWTH. Weitere seien der Mobility Broker, der die Mobilitätsangebote der Region bündelt. Oder ein Navigationssystem für Elektrorollstuhlfahrer, das nicht nur den kürzesten, sondern auch den energieeffizientesten Weg von A nach B anzeigt.

Am Institut für Kraftfahrzeugtechnik sollen die Besucher eine „Straße der Mobilität“ erleben können, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigt. Per Fahrsimulator können sie dort erleben, wie sich autonomes Fahren anfühlt.

Der Zeitungsverlag Aachen ist ebenfalls an der Veranstaltung beteiligt. Bei einer Podiumsdiskussion soll es darum gehen, wie Social Media den Journalismus verändert hat. Auch technische Aspekte, wie digitaler Zeitungsdruck sollen eine Rolle spielen. Wie Daten von einem Ort zum anderen kommen, will NetAachen zeigen. „Wir wollen Kommunikation sichtbar machen“, sagt Geschäftsführer Andreas Schneider. Glasfaserkabel oder Mobilfunknetze seien zwar nicht sichtbar, in der digitalen Welt aber essenziell.

Ausgereift sind längst noch nicht alle Ideen der Veranstalter. Gerade im Bereich Lernen und Kultur suche man noch nach weiteren Partnern, die sich über die Homepage der Initiative melden können.

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