Ausweissystem für Coffeeshops auf der Kippe
(vm) | 01.05.2010, 09:05
Im Vorfeld des Verfahrens hat die Universität Tilburg eine Studie veröffentlicht, die sich mit den Folgen eines Ausweissystems befasst hat. Das Ergebnis ist nicht weiter überraschend: Der Handel mit weichen Drogen würde sich auf die Straße verlagern, hieß es. Das hätten die Beispiele Roosendaal und Bergen op Zoom gezeigt.
Dort wurden alle Coffeeshops geschlossen, dennoch kommen die Konsumenten weiter dorthin. Statt legal im Coffeeshop kaufen sie jetzt weiche Drogen von Dealern auf der Straße. Die Pläne der acht limburgischen Gemeinden sehen vor, dass Einwohner nur noch drei Gramm pro Tag und Person im ortsansässigen Coffeeshop kaufen können.
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