UN-Erfolge im Kampf gegen den Hunger

Von: epd
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Berlin. Im Kampf gegen Armut und Hunger melden die Vereinten Nationen Fortschritte: Die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben, sank auf 836 Millionen weltweit. 1990 waren es noch 1,9 Milliarden Menschen, wie aus einem am Montag vorgelegten UN-Bericht hervorgeht.

Auch die Zahl der Hungernden in Entwicklungsländern ging deutlich zurück: Während 1990 noch 23,3 Prozent der Bevölkerung unterernährt waren, sind es 2016 voraussichtlich 12,9 Prozent.

Die Entwicklung sei zwar positiv, aber „es gibt noch eine unvollendete Agenda“, sagte der Exekutivkoordinator des UN-Freiwilligenprogramms, Richard Dictus, bei der Vorstellung des letzten Berichts zu den Millenniumszielen, die bis 2015 erreicht werden sollten. „Die Ungleichheit zwischen armen und reichen Ländern hat zugenommen“, sagte er.

Seit 2000 wurden auch Erfolge für Grundschulkinder erzielt: Heute gehen rund 91 Prozent der Kinder in die Schule, vor 15 Jahren waren es 83 Prozent. Große Probleme gibt es nach wie vor bei der Gleichstellung von Frauen und Männern. Zwar gehen deutlich mehr Mädchen zur Schule und auch mehr Frauen sind erwerbstätig, aber sie werden noch immer diskriminiert. Auch die Versorgung von Schwangeren und der Kampf gegen die Müttersterblichkeit kam nur schlecht voran.

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