Emil Mayrisch: Keine Gefahr durch „bergbaufremde Abfälle“

Von: gep
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Siersdorfer Zeche Emil Mayrisch
Die Siersdorfer Zeche Emil Mayrisch um 1988: Wurden hier nach der Stilllegung „bergbaufremde Abfälle“ entsorgt? Foto: Adi Zantis

Siersdorf. Nach einer Auflistung des NRW-Wirtschaftsministeriums sollen „bergbaufremde Abfälle“ auf der stillgelegten EBV-Zeche Emil Mayrisch in Siersdorf eingelagert worden sein. Wie die Bergaufsicht bei der Bezirksregierung Köln dazu am Dienstag erklärte, handelt es sich „um keine besonders überwachungsbedürftigen Abfälle“.

1990/91 seien, so Sprecher Werner Isermann, insgesamt 28.000 Tonnen kohlestämmige oder gleichartige Stoffe untertage in mehr als 800 Metern Tiefe deponiert worden. Dabei handele es sich um „immissionsneutrale“ Reststoffe aus der Kohleaufbereitung, Asche aus Kohlekraftwerken oder Gips aus der Rauchgasentschwefelung.

Es seien aber in Siersdorf „keine Filterstäube“ aus der Hausmüll- oder Klärschlammverbrennung eingelagert worden. Dies war der Fall in den Ruhrgebietszechen Walsum, Consolidation und Monopol. Das Grubenwasser in Siersdorf werde, so der Sprecher, mehrmals jährlich untersucht. Bisher sei „nie etwas gefunden“ worden, somit bestünden auch „keine Bedenken“. Die Gemeinde Aldenhoven und dem Kreis Düren waren nach eigenen Angaben mit den Einlagerungen „nicht befasst“.

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