41,6 Millionen Euro Einnahmen durch Gefangenenarbeit in NRW

(ddp-nrw) | 08.06.2010, 14:50

Düsseldorf. Die Gefangenen in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten haben im vergangenen Jahr durch ihre Arbeit insgesamt rund 41,6 Millionen Euro erwirtschaftet. «Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage ist diese Zahl sehr beeindruckend», sagte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Dienstag in Düsseldorf.
Mit einer Beschäftigungsquote von aktuell 57,1 Prozent von Gefangenen in Arbeit, Aus- und Weiterbildung oder Schule liege NRW ebenfalls weiter auf hohem Niveau, erklärte die Ministerin. Im vergangenen Jahr konnte mit durchschnittlich 9769 zur Arbeit eingesetzten Gefangenen die Beschäftigungsquote auf dem Stand der Jahre 2005 und 2006 gehalten werden. Im Jugendvollzug des Landes liege die Beschäftigungsquote sogar noch höher. Hier betrage der aktuelle Wert rund 73,9 Prozent.

«Arbeit und Beschäftigung in den Haftanstalten sind ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung der Gefangenen. Hauptziel ist es, die Fähigkeiten der Gefangenen für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern, damit sie sich wieder in das Leben in Freiheit eingliedern können. Zusätzlich entlastet die Arbeit der Gefangenen aber auch den Landeshaushalt», betonte die Ministerin.




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