BGH verhandelt über Strafhöhe für Steuersünder
Karlsruhe. Müssen Steuerhinterzieher härter bestraft werden? Der Bundesgerichtshof verhandelt heute über einen früheren Unternehmer, der die Allgemeinheit um mehr als 1,1 Millionen Euro an Steuern betrogen hatte.
Inklusion: Gemeinsamer Unterricht wackelt
Aachen. Das angestrebte Bündnis von SPD, CDU und Grünen über eine Inklusion von Kindern mit Behinderung an Regelschulen in Nordrhein-Westfalen steht auf der Kippe.
Griechenland: Streik gegen Sparpläne
Athen. Die griechische Regierung steht massiv unter Druck und muss heute wohl weitere unpopuläre Sparmaßnahmen beschließen. Dagegen machen die Gewerkschaften mobil - sie haben zu mehrstündigen Streiks aufgerufen.
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Moskau/Damaskus/New York. Angesichts der eskalierenden Gewalt in Syrien verstärkt Russland nun selbst die diplomatische Initiative, nachdem es noch am Wochenende eine UN-Resolution per Veto verhindert hatte.
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Berlin. Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat die Wahlkampfhilfe Angela Merkels für den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy kritisiert.
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Abuja. Die radikalislamische Sekte Boko Haram hat erneut eine Reihe von Anschlägen in den nordnigerianischen Städten Kano und Maiduguri verübt. Ob es Tote oder Verletzte gegeben hat, war zunächst unklar.
NRW-Grüne stellen der CDU Bedingungen für eine Koalition
(dpa) | 31.03.2010, 15:01
Die weit auseinanderliegenden Positionen in der Bildungspolitik zeigten, «wie schwierig eventuelle schwarz-grüne Verhandlungen werden würden». Ähnlich große Differenzen gebe es in der Energie- und Klimaschutzpolitik. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) bekräftigte unterdessen, dass er nicht mit den Grünen koalieren möchte.
Die Grünen-Spitze reagiert mit ihrem Brief auch auf Unruhe an der Parteibasis. Das Wahlziel einer rot-grünen Koalition nach dem 9. Mai gelte uneingeschränkt. «Daran werden wir auch nicht rütteln», versicherte das Trio. Der von Medien erweckte Eindruck, eine schwarz- grüne Zusammenarbeit in NRW sei «quasi eine Formsache», entspreche nicht den Tatsachen. Löhrmann hatte jüngst Schwarz-Grün als «mögliche Zweitoption» der Grünen bezeichnet.
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sagte den «RuhrNachrichten»: «Ich möchte die jetzige Koalition von FDP und CDU fortsetzen. Und daraus folgt zwangsläufig, dass ich nicht mit den Grünen koalieren möchte.» In Meinungsumfragen haben derzeit weder die regierende Koalition von CDU und FDP eine Mehrheit, noch ein Bündnis von SPD und Grünen.
Löhrmann und die Landesspitze der Grünen warfen der SPD vor, sie peile eine große Koalition mit der CDU an. «Wenn es für Rot-Grün nicht reichen sollte, wird die SPD alles daran setzen, eine große Koalition bilden zu können.» Für die Sozialdemokraten sei das trotz der Erfahrungen in Berlin «aus ihrer Sicht die realistischste Regierungsoption». Die Grünen-Spitze bekräftigte ihre Bereitschaft, nach der Wahl eine rot-grün-rote Koalition unter Einschluss der Linkspartei zu sondieren. «Erst dann werden wir uns ein Urteil darüber bilden können, ob daraus eine ernsthafte Verhandlungsoption entstehen kann.»
Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken, Klaus Ernst, warf SPD und Grünen vor, sie machten keinen wirklich harten Wahlkampf gegen Rüttgers. «Die konkurrieren nur noch darum, wer mit der CDU ins Regierungsbett darf», sagte er in Berlin.
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