Bad Honnef  13:47 Uhr

Spielende Kinder legen ICE-Schnellfahrstrecke lahm

Lebensgefährliches Spiel mit gutem Ausgang: Kinder haben gestern kurzzeitig die ICE-Schnellfahrstrecke Köln-Frankfurt lahmgelegt. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte der Lokführer eines ICE plötzlich zwei Kinder in einem Tunnel an der Bahnstrecke bei Bad Honnef gesehen. Er leitete sofort eine Notbremsung ein. Der Zug, der mit Tempo 200 unterwegs war, kam nach etwa zwei Kilometern zum Stehen. Polizisten suchten die Umgebung ab, konnten die Kinder aber nicht finden. Anschließend konnte der ICE seine Fahrt fortsetzen. Mehr...
Berlin  13:46 Uhr

Bundestag billigt Kompromiss zur Erbschaftsteuer

Die Reform der Erbschaftsteuer hat die nächste Hürde genommen. Der Bundestag stimmte mehrheitlich dem Kompromissvorschlag des Vermittlungsausschusses für neue Regeln zur Steuerbegünstigung von Firmenerben zu. Demnach sollen Firmenerben auch künftig weitgehend vom Fiskus verschont werden, wenn sie das Unternehmen lange genug fortführen und Arbeitsplätze erhalten. Die Vorgaben wurden auf Druck des Bundesverfassungsgerichts aber etwas strenger gefasst als bisher. Mehr...
Berlin  13:15 Uhr

Dobrindt: Europäischer Gerichtshof wird Pkw-Maut bestätigen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist optimistisch, dass die umstrittene Pkw-Maut vor Gericht Bestand haben wird. „Die Infrastrukturabgabe ist europarechtskonform, das wird der Europäische Gerichtshof bestätigen”, sagte er in Berlin. Deutschland erwarte jetzt ein zügiges Verfahren. Die EU-Kommission hatte heute mitgeteilt, Deutschland wegen der geplanten Pkw-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. Die Abgabe stelle eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer dar. Mehr...
Leipzig  13:12 Uhr

Löwe im Zoo Leipzig nach Ausbruch erschossen

Einer von zwei ausgebrochenen Löwen im Zoo Leipzig ist erschossen worden. Versuche, das Tier zu betäuben, waren zuvor nicht erfolgreich. Der zweite Löwe sei zuvor in sein Gehege zurückgedrängt worden, sagte Zoo-Direktor Jörg Junhold. Die beiden jungen Löwen waren am Morgen aus ihrem Freigehege entkommen. Wie das passieren konnte, ist noch unklar. Eine Gefahr für Besucher habe nicht bestanden, weil der Zoo noch nicht geöffnet hatte. Mehr...
Gaza  12:48 Uhr

Hamas ruft für morgen zu „Tag des Zorns” auf

Die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat für morgen zu einem „Tag des Zorns” im Westjordanland und in Jerusalem aufgerufen. Damit soll an den ersten Jahrestag der „Al-Kuds-Intifada” erinnert werden - der jüngsten Welle palästinensischer Anschläge. Morgen findet in Jerusalem unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und im Beisein Dutzender Spitzenpolitiker aus aller Welt das Begräbnis des israelischen Altpräsidenten Schimon Peres statt. Mehr...
Brüssel  12:44 Uhr

EU-Kommission verklagt Deutschland wegen Pkw-Maut

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen der Pkw-Maut. Die geplante Abgabe stelle eine Diskriminierung ausländischer Autofahrer dar, teilte die Brüsseler Behörde mit. Sie habe daher beschlossen, vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen. Begründung der EU-Kommission: Zwar sollen sowohl In- als auch Ausländer die deutsche Maut zahlen müssen. Doch allein Inländer würden im Gegenzug bei der Kfz-Steuer entlastet, und zwar auf den Cent genau in Höhe der Maut. Mehr...
Nürnberg  11:26 Uhr

Herbstaufschwung drückt Arbeitslosigkeit im September

Dank Herbstaufschwung ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland kräftig gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im September 2,6 Millionen Erwerbslose. Das waren 77 000 Erwerbslose weniger als im August, und 100 000 weniger als im Vorjahr. Laut Bundesagentur ist es die niedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland seit März 1991. Der Rückgang der Erwerbslosenzahlen hat vorwiegend saisonale Gründe: Ausbildungsabsolventen finden oft erst nach den Sommerferien eine feste Stelle. Mehr...
München  11:24 Uhr

Zschäpe meldet sich in NSU-Prozess zu Wort

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat im Münchner NSU-Prozess zum ersten Mal persönlich das Wort ergriffen. Sie verlas eine kurze Erklärung, in der sie einräumte, sich früher „durchaus mit Teilen des nationalistischen Gedankenguts” identifiziert zu haben. Das sei heute jedoch nicht mehr so. Heute beurteile sie Menschen nicht nach Herkunft und politischer Einstellung, sondern nach Benehmen. Beim Verlesen der kurzen Erklärung sprach sie schnell mit leiser Stimme und wirkte nervös. Mehr...
Frankfurt/Main  11:22 Uhr

Commerzbank kappt Tausende Jobs

Die Commerzbank versucht mit dem Abbau tausender Jobs und einer radikalen Neuaufstellung ihres Mittelstandsgeschäfts den Befreiungsschlag. Das Institut will unter dem Strich rund 7300 Stellen streichen. Das teilte der Konzern in Frankfurt mit. Die endgültige Entscheidung soll morgen fallen. Nach den Plänen sollen 9600 Vollzeitstellen entfallen, gleichzeitig rund 2300 neue entstehen - so dass unter dem Strich rund 38 000 von derzeit rund 45 000 Vollzeitjobs bleiben. Mehr...
Jerusalem  09:46 Uhr

Israel nimmt Abschied von Altpräsident Peres

Nach dem Tod von Schimon Peres nimmt Israel heute Abschied von seinem Altpräsidenten. Vor dem Parlament in Jerusalem wurde der Sarg des Friedensnobelpreisträgers aufgebahrt. In einer kurzen Abschiedszeremonie legten Premier Benjamin Netanjahu und Staatspräsident Reuven Rivlin Kränze vor dem Sarg nieder. Netanjahu wirkte sichtlich bedrückt und verharrte eine Weile in stillem Gedenken vor dem Sarg. Er hatte sich nach eigenen Angaben in den letzten Jahren Peres sehr angenähert und sich häufig mit ihm beraten. Mehr...
Adelaide  09:43 Uhr

Nach Unwetter in Australien sind Zehntausende ohne Strom

Im Süden Australiens hat ein schweres Unwetter zeitweise einen ganzen Bundesstaat lahmgelegt. Auch knapp einen Tag später waren im Bundesstaat South Australia noch Zehntausende ohne Strom - es könne Tage dauern, bis die Stromversorgung wieder vollständig hergestellt sei, hieß es bei den Behörden. Das Unwetter bedrohe nun die Bundesstaaten Victoria und New South Wales weiter im Osten, warnten Meteorologen. Der Sturm ist laut Wetterbehörde einmalig in 50 Jahren. So wurden etwa 80 000 Blitze gezählt. Mehr...
Berlin  09:26 Uhr

Entlassungen und Schrumpfkurs bei Air Berlin

Air Berlin entlässt Mitarbeiter, schrumpft die Flotte und schließt Standorte. Bis zu 1200 Mitarbeiter werden ihre Jobs verlieren, ein Teil der Flugzeuge geht an die Lufthansa. Von den 40 betroffenen Fliegern geht der Großteil an die Lufthansa-Billigtochter Eurowings. Die Berliner stecken in einer desolaten finanziellen Lage. Die mit fast einer Milliarde Euro verschuldete zweitgrößte deutsche Fluglinie wird schon seit Jahren von ihrer arabischen Großaktionärin Etihad mit immer neuen Millionenspritzen in der Luft gehalten. Mehr...
Washington  09:22 Uhr

US-Behörde prüft jetzt auch Waschmaschinen von Samsung

Neuer Ärger für Samsung: Nach dem Debakel mit brennenden Akkus beim Smartphone Galaxy Note 7 nehmen US-Aufseher auch Waschmaschinen des südkoreanischen Konzerns ins Visier. Man sei in „aktiven Gesprächen” mit der Verbraucherschutzbehörde über potenzielle Sicherheitsprobleme bei einigen Maschinen, teilte das Unternehmen mit. Es gehe um Geräte, die zwischen März 2011 und April 2016 hergestellt worden seien. Laut einer Verbraucherklage flogen Waschmaschinen beim Betrieb auseinander. Mehr...
Berlin  09:07 Uhr

Spotify will laut Zeitung Berliner Rivalen Soundcloud kaufen

Der Musikstreaming-Marktführer Spotify will laut einem Zeitungsbericht den Konkurrenten Soundcloud kaufen, eines der bekanntesten Berliner Start-ups. Die beiden Firmen seien in Übernahmegesprächen, auch wenn ein Deal noch scheitern könne, schrieb die „Financial Times”. In den Finanzierungsrunden hielt sich die Bewertung von Soundcloud laut Medienberichten bei 700 Millionen Dollar. Der Finanzdienst Bloomberg hatte zuvor berichtet, Soundcloud erwäge, sich für eine Milliarde Dollar zum Verkauf zu stellen. Mehr...
Seoul  08:42 Uhr

Nordkoreanischer Soldat schafft laut Südkorea Flucht

Einem Soldaten der nordkoreanischen Volksarmee ist nach Militärangaben die Flucht über die streng bewachte innerkoreanische Grenze nach Südkorea gelungen. Der Soldat sei im östlichen Bereich der demilitarisierten Zone über die Grenze geflüchtet, teilte der Generalstab mit. Demnach wird der Nordkoreaner vom Militär darüber befragt, was ihn zur Flucht bewogen und habe und wie er ungehindert durch die Pufferzone zwischen beiden Ländern in den Süden gelangt sei. Er sei unbewaffnet gewesen. Mehr...

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