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Tokio  16:15 Uhr

Obama sichert Japan Bündnistreue zu

Mit einem klaren Bekenntnis zu Japan im Inselstreit mit China hat US-Präsident Barack Obama Peking brüskiert. Die japanisch-amerikanische Verteidigungsallianz umfasse alle Gebiete, die unter japanischer Verwaltung stehen, sagte Obama in Tokio. Dies schließe die Senkaku-Inseln ein. Die von China Diaoyu genannte Inselgruppe wird auch von China beansprucht. Die Antwort aus Peking kam prompt. Die Diaoyu-Inseln gehörten zu Chinas Territorium, sagte ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums. Mehr...
Ramallah  16:11 Uhr

Palästinenser betonen: Keine Hamas-Mitglieder in Übergangsregierung

In der von den Palästinensern angekündigten gemeinsamen Übergangsregierung sollen keine Mitglieder der radikalislamischen Hamas sitzen. Das wurde aus Hamaskreisen im Gazastreifen bestätigt. Die vereinbarte Versöhnung zwischen der Hamas und der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sieht zudem Wahlen binnen sechs Monaten vor. Das Kabinett unter Leitung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas werde nur aus Fachleuten bestehen, hieß es weiter. Mehr...
Moskau  15:58 Uhr

Russland reagiert mit Militärmanöver auf Gewalt in Ukraine

Russland hat als Reaktion auf die Gewalt im Osten der Ukraine ein großangelegtes Militärmanöver an der gemeinsamen Grenze begonnen. Das teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu der Agentur Interfax zufolge mit. Zu der Übung gehörten auch Beobachtungsflüge, um die Lage an der Grenze aufzuklären. Die Situation auf der ukrainischen Seite sei besorgniserregend, betonte Schoigu. In mehreren Orten der Ostukraine halten moskautreue Separatisten Verwaltungsgebäude besetzt. Die Regierung in Kiew geht zurzeit militärisch gegen die zum Großteil bewaffneten Milizen vor. Mehr...
New York  15:57 Uhr

Millionen Syrer laut UN von Hilfe abgeschnitten

Millionen Menschen in Syrien sind laut einem UN-Bericht von humanitärer Hilfe abgeschnitten. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, warf den Bürgerkriegsparteien vor, Lieferungen für Zivilisten zu blockieren. In einem heute veröffentlichten Bericht an den Sicherheitsrat sprach Ban von eklatanten Verstößen gegen das Völkerrecht. Laut UN ist 3,5 Millionen Menschen der Zugang zu Hilfsgütern und medizinischer Versorgung verwehrt. Mehr...
München  15:28 Uhr

Neue Beweise und Gegenattacke: Ecclestone beteuert seine Unschuld

Bernie Ecclestone will im Münchner Bestechungsprozess mit neuen Unschuldsbeweisen seine Zukunft als Formel-1-Chef retten. Zum Auftakt des Prozesses schlug der 83-Jährige einen forschen Verteidigungskurs ein, der seine Version von einer Erpressung belegen und die Glaubwürdigkeit des Hauptbelastungszeugen erschüttern soll. Der frühere BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky hat Ecclestone beschuldigt, ihn mit 44 Millionen Dollar bestochen zu haben. Ecclestone bezichtigt Gribkowsky der Lüge. Mehr...
New York  15:21 Uhr

Angela Merkel einzige Deutsche unter „100 einflussreichsten Menschen”

Angela Merkel gehört für das New Yorker Magazin „Time” zu den 100 einflussreichsten Menschen der Welt - und bekommt die Laudatio von Jürgen Klinsmann. „Ihre Art von Führung - fest, maßvoll und kooperativ - hat geholfen, dass Deutschland wieder einen respektvollen Platz hat, im Fußballstadion ebenso wie in der Weltarena”, schrieb Klinsmann. Merkel ist die einzige „Einflussreiche” aus Deutschland. Mit dabei sind Politiker, Künstler, Wirtschaftsführer, Popstars, Modeschöpfer und andere. Mehr...
Kabul  15:16 Uhr

Abdullah bei Afghanistan-Wahl weiter vorne - Stichwahl wahrscheinlich

Bei der Präsidentenwahl in Afghanistan wächst die Wahrscheinlichkeit einer Stichwahl zwischen Spitzenreiter Abdullah Abdullah und seinem Hauptkonkurrenten Aschraf Ghani. Nach der Auszählung von mehr als 82 Prozent der Stimmen kommt Ex-Außenminister Abdullah auf 43,8 Prozent, wie die Wahlkommission mitteilte. Der frühere Finanzminister Ghani liegt demnach bei 32,9 Prozent. Sollte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit gewinnen, ist für den 28. Mai eine Stichwahl geplant. Mehr...
Berlin  14:45 Uhr

Nach Katastrophe in Bangladesch: Massive Kritik an Textilbranche

Ein Jahr nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch haben Politiker und Gewerkschafter die Branche aufgefordert, die zugesagten Hilfen für den Entschädigungsfonds rasch einzuzahlen. „Noch immer warten Opfer und deren Angehörige auf Entschädigungszahlungen - auch von deutschen Firmen”, kritisierte Entwicklungsminister Gerd Müller. Nach Angaben der Verwalter sind in den Treuhandfonds erst 11 von 29 Millionen Euro eingezahlt worden. Beim schwersten Unglück in der Textilindustrie starben vor einem Jahr mehr als 1130 Menschen, über 2500 wurden teils schwer verletzt. Mehr...
Seoul  14:43 Uhr

Südkorea trauert um Tote des Fährunglücks

Südkorea trauert um die voraussichtlich 300 Toten des verheerenden Fährunglücks vor gut einer Woche. Taucher verstärkten heute die Suche nach Opfern in der gekenterten Fähre „Sewol”, da wieder gefährliche Strömungen und schlechtes Wetter drohen. Die Hoffnung, noch Überlebende aufzuspüren, hat sich zerschlagen, da keine Luftblasen gefunden wurden. Bei der Ursachensuche gehen die Ermittler einem möglichen Defekt an der Ruderanlage nach. Mehr...
Detroitm  14:16 Uhr

Opel macht wegen Sanierungskosten höheren Verlust

Der Autobauer Opel kämpft sich weiter aus der Krise. Im ersten Quartal 2014 schrieb der US-Mutterkonzern General Motors in Europa zwar ein operatives Minus von rund 284 Millionen Dollar, wie GM in Detroit berichtete. Davon seien aber 200 Millionen Dollar auf Restrukturierungskosten vor allem für das Aus der Autofertigung zum Jahresende in Bochum zurückzuführen. Im Vorjahreszeitraum hatte Opel nach den Angaben einen Verlust von 152 Millionen Dollar ausgewiesen. Mehr...
Slawjansk  13:53 Uhr

Weiter blutige Gewalt in der Ostukraine

Bei einem Schusswechsel nahe der ostukrainischen Stadt Slawjansk sind dem Innenministerium in Kiew zufolge mindestens fünf prorussische Separatisten getötet worden. Ukrainische Spezialeinheiten eroberten demnach bei einem „Anti-Terror-Einsatz” drei Kontrollpunkte. Dabei sei auch ein Mitglied der Sicherheitskräfte verletzt worden. Zuvor hatten auch Vertreter der moskautreuen „Volksmiliz” von Gefechten berichtet. In Artjomowsk wehrten ukrainische Soldaten eine Offensive von etwa 100 Angreifern auf eines der größten Waffenlager der Ukraine ab. Mehr...
Kabul  13:45 Uhr

Polizist in Kabul erschießt drei Amerikaner in Krankenhaus

Ein afghanischer Polizist hat in einem christlichen Krankenhaus in der Hauptstadt Kabul drei Amerikaner erschossen. Eine amerikanische Ärztin sei bei dem Angriff verwundet worden, sagte der Polizeichef Kabuls, Sahir Sahir. Der Angreifer habe sich anschließend zweimal selber in den Bauch geschossen und sei verletzt festgenommen worden. Der Polizist habe das Krankenhaus der US-Hilfsorganisation Cure in Kabul bewacht und aus unbekannten Gründen das Feuer eröffnet, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Mehr...
Berlin  12:12 Uhr

Heino wehrt sich gegen Nazi-Vorwurf mit Strafanzeige

Der Sänger Heino wehrt sich mit einer Anzeige gegen Nazi-Vorwürfe seines Kollegen Jan Delay. Das sagte Heinos Manager der dpa. Heinos Rechtsanwalt sagte, dass der Sänger Strafanzeige unter anderem wegen des Verdachtes der Beleidigung gestellt habe. Der 37-jährige Delay wollte auf Anfrage der dpa keine Stellungnahme abgeben. In der österreichischen Zeitung „Die Presse” hatte sich Delay zu den Interpretationen verschiedener Rock- und Popsongs geäußert, die Heino 2013 veröffentlicht hat: „Alle sagten plötzlich: Ist doch lustig, ist doch Heino. Nee, das ist ein Nazi. Mehr...
Wiesbaden  11:59 Uhr

Gesamtschule statt Hauptschule - und ein Boom bei Waldorfschulen

Die Schullandschaft hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert: Es gibt deutlich weniger Hauptschulen. Deutlich gewachsen ist hingegen die Zahl der Integrierten Gesamtschulen: plus 51 Prozent. Es gibt 22 Prozent mehr Freie Waldorfschulen und 14 Prozent mehr Schularten mit mehreren Bildungsgängen. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Schuljahr 2012/2013 existierten in Deutschland etwa 34 400 allgemeinbildende Schulen. Das waren 15 Prozent weniger als vor zehn Jahren. Der Grund: Es gibt immer weniger Schüler. Mehr...