Johannesburg - WM-Voodoo: Totes Huhn als Glücksbringer

WM-Voodoo: Totes Huhn als Glücksbringer

Von: dpa
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Johannesburg. Voodoo für afrikanische Fußball-Siege, tote Hühner als Glücksbringer. Der Glaube an die magische Kraft der Ahnen soll den Kickern bei der Heim-WM 2010 in Südafrika Glück und Punkte bringen.

Doch der Fußball-Weltverband ist aufgeschreckt und warnt vor den seltsam anmutenden Ritualen.

Im von Südafrika weitgehend umschlossenen Gebirgs-Königreich Swasiland hatte ein traditioneller Medizinmann (Sangoma) vor einem Spiel der Black Mambas und Mbabane Swallows ein Huhn geopfert, es verbrannt und unter dem Rasen vergraben. Nach Informationen des südafrikanischen Rundfunksenders 702 hat die FIFA deswegen bereits eine Mahnung ausgesprochen; FIFA-Sprecherin Delia Fischer bestätigte ein entsprechendes Schreiben.

Die FIFA sorge sich wohl, dass derartige Voodoo-Praktiken die Gesundheit der Spieler gefährden könnten, vermutete ein Fußball- Funktionär aus Swasiland. Doch der mächtige Weltverband sorgt sich laut FIFA-Sprecherin Fischer vor allem und ordnungsgemäße Pflege des Rasens - ohne Löcher im grünen Gras.

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