Überraschung: In den Burkas stecken zwei Posträuber

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Paris. Äußerst ungewöhnlich getarnt haben zwei Männer in der Nähe von Paris eine Postfiliale überfallen. Statt ihr Gesicht mit der in Gangsterkreisen üblichen Sturmhaube zu verdecken, hüllten sich die Räuber komplett in muslimische Ganzkörperschleier.

Erst als sie eine Waffe zogen, bemerkten viele der Postkunden, dass es sich bei den beiden Burka-Trägern nicht um muslimische Frauen handelt.

Nach Informationen der Tageszeitung „Le Parisien” (Sonntag) erbeuteten die Täter bei dem Überfall am Samstag lediglich 4500 Euro. Im Anschluss an die Tat sollen sie in aller Seelenruhe das Gebäude in Athis-Mons verlassen haben. Die Polizei konnte sie trotz einer Großfahndung zunächst nicht fassen.

Überfälle dieser Art könnten in Frankreich bald wesentlich schwieriger werden. Im Land gibt es seit Monaten eine hitzige Diskussion über ein mögliches Verbot von Ganzkörperschleiern, die nur schmale Sehschlitze für die Augen offen lassen (Nikab) oder diese sogar noch mit einem Gitterschleier verdecken (Burka).

Eine französische Parlamentskommission schlug jüngst vor, das Tragen der Vollschleier zumindest in öffentlichen Einrichtungen zu verbieten.
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