New York - „Sie sind Bob Dylan? Bitte zeigen Sie Ihren Pass!”

„Sie sind Bob Dylan? Bitte zeigen Sie Ihren Pass!”

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New York. Ungewohntes Erlebnis für US-Musiklegende Bob Dylan: Während einer Konzerttour in der amerikanischen Kleinstadt Long Branch (US-Bundesstaat New Jersey) wurde der 68-Jährige vorübergehend von der Polizei festgehalten und sein Ausweis kontrolliert.

„Ich habe ihn gefragt, wie er heißt und er sagte: Bob Dylan”, berichtete die 24 Jahre alte Polizistin Kristie Buble jetzt dem US- Nachrichtensender ABC. „Also, ich habe vor langer Zeit Bilder von Bob Dylan gesehen und für mich sah er absolut nicht so aus wie Bob Dylan”, sagte Buble. „Wir sehen einen Haufen Leute auf unserer Streife und ich war nicht sicher, ob er nicht aus einem unserer Krankenhäuser kommt oder so.”

Der legendäre Musiker war an dem Tag Ende Juli fernab von seiner Entourage in einem heruntergekommenen Viertel der Stadt unterwegs. Es regnete wie aus Kübeln, während er sich nach zum Verkauf angebotenen Häusern umschaute. Einem Nachbarn kam der „exzentrisch aussehende alte Mann” verdächtig vor - er alarmierte die Polizei.

„Dylan hatte eine schwarze Jogginghose an, die in schwarzen Gummistiefeln steckte. Er trug zwei Regenmäntel übereinander und hatte die Kapuze tief ins Gesicht gezogen”, erzählte die Polizistin. „Ich sagte zu ihm: "Okay Bob, was machen Sie in Long Branch?" Als er mir sagte, er sei mit Willie Nelson und John Mellencamp auf Konzertreise durch die USA, kam mir die Sache endgültig komisch vor.”

Buble fragte nach seinem Ausweis, aber Dylan hatte keinen dabei. „Okay Bob, warum kommen Sie nicht mit mir in den Streifenwagen und wir fahren zum Hotel, um das zu klären?”, will die Beamtin gesagt haben. Dylan folgte ihr in den Wagen und bat darum, später wieder zurückgebracht zu werden.

Erst als Buble die großen Tourbusse vor dem Hotel sah, dämmerte ihr langsam, dass der zerzauste, klitschnasse Mann neben ihr vielleicht wirklich Bob Dylan sein könnte. Sicherheitshalber ließ sie sich vom Tourmanager dennoch den Ausweis zeigen und verabschiedete sich dann höflich. „Okay, einen schönen Tag noch.”
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