Liebesabenteuer für frustrierten Emu in Sicht

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Sydney. Für den liebestollen Emu Edward in Australien ist Rettung in Sicht: Auf den Hilferuf seiner Besitzerin hin hat sich ein Mann gemeldet, der Edward gerne mit seiner Emu-Dame beglücken will.

Bleibt aber ein Problem: Der Mann weiß nicht, welcher seiner vier Emus das Weibchen ist. Dazu braucht er den Rat eines Tierarztes, sagte Besitzer Lew Farkas der Zeitung „Northern Territory News” am Freitag.

Patrena Arriston hatte sich vor kurzem mit ihrem Hilferuf an die Öffentlichkeit gewandt: Edward, sieben Jahre alt, saß ständig auf einem leeren Nest und machte in seinem Frust selbst Arriston Avancen. Die Besitzerin traute sich nicht mehr in sein Gehege rein, weil Edward sich sofort auf sie stürzte.

Hotelbesitzer Lew Farkas, der vier Haus-Emus hat, hörte von Arristons Zwangslage und bot die Liebesdienste an. Doch blieb die Frage, mit welchem der vier Tiere er die 800 Kilometer lange Reise in das abgelegene Örtchen Katherine antreten soll, wo Edward einsam sein frustriertes Dasein fristet.

„Wenn du ihnen in die Augen schaust, sehen sie alle gleich aus”, sagte Farkas der Zeitung. „Der Schnabel - auch alles gleich. Und bei Emus hängt ja nichts wie bei anderen Tieren, woran man den Unterschied erkennen könnte.”

Farkas hat deshalb den Tierarzt bestellt. Es besteht kein Zweifel, dass unter Farkas Emus ein Weibchen ist, denn es legt Eier. Als Zwischenlösung hat er Arriston einige der Eier angeboten, damit Edward wenigstens nicht auf einem leeren Nest sitzen muss.
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