Happening vor dem Gericht: Reporter jagen Mann mit Babypuppen

Letzte Aktualisierung:

St. Pölten. Die etwa 100 für den Fritzl-Prozess akkreditierten Fotografen und Kameraleute haben es schwer: Sie dürfen nicht in den Gerichtssaal. Dafür wurden sie am Morgen von einer österreichischen Kinderschutzorganisation begrüßt.

Die hatte sich mit blutfarben beschmierten, nackten Babypuppen und großen Plakaten vor dem Gerichtseingang aufgestellt.

Der Wiener Schauspieler und Regisseur Hubsi Kramar hatte eine Art Happening inszeniert, bei der eine Heerschar von echten Reportern reflexartig einem mit Babypuppen ausstaffierten Mann vor dem Gericht hinterherlief.

Dazu spielte Kramar, der seit Monaten gegen die weltweite Sensationsberichterstattung über den Fall Fritzl ankämpft und für sein kritisches Stück „Pension F.” Morddrohungen erhalten hat, in voller Lautstärke Richard Wagners „Götterdämmerung”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert