Leipzig/Konstanz - Gericht verhandelt über Bergungskosten vermisster Biologiestudentin

Gericht verhandelt über Bergungskosten vermisster Biologiestudentin

Von: ddp
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Leipzig/Konstanz. Das Landgericht Konstanz verhandelt ab heute (30. Juli) über die Kostenerstattung zur Rettung einer 2008 im Kongo vermissten Studentin.

Die damals 23-jährige Praktikantin hatte Affen beobachtet und sich auf dem Rückweg im Dschungel verirrt. Durch Zufall stieß sie nach Tagen auf vier einheimische Wilderer, die sie zurückbrachten.

Ihr Arbeitgeber, die Max-Planck-Gesellschaft, schickte bis zu 50 Leute und eine Hundestaffel aus Deutschland auf die Suche. Die Kosten von mehr als 66.000 Euro soll jetzt die Biologiestudentin begleichen.

Diese macht hingegen geltend, sie sei von den Max-Planck-Mitarbeitern nicht ordentlich ausgerüstet und eingewiesen worden und verlangt für die tagelange Irrwanderung ein Schmerzensgeld von 100.000 Euro.
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