Gaddafi geht auf der Autobahn spazieren

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Rom. Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi ist auf dem Weg zum G8-Gipfel mitten auf der Autobahn ausgestiegen und mit einem weißen Sonnenschirm etwas an den Feldern entlang gewandelt. Wie italienische Medien am Freitag berichteten, habe er damit seine weibliche Leibgarde in Panik versetzt.

Nach dem ungeplanten Spaziergang erreichte der exzentrische Libyer den Tagungsort am Donnerstag wie üblich mit Verspätung, gerade noch rechtzeitig, um an einem festlichen Abendessen mit den anderen Staatschefs teilzunehmen.

Bei seinem ersten offiziellen Besuch in Italien Anfang Juni hatte der „Colonello”, wie Gaddafi in Italien auch genannt wird, bereits mit Verspätungen von einer Stunde und mehr für Aufsehen gesorgt. Der Präsident des italienischen Abgeordnetenhauses, Gianfranco Fini, sagte damals kurzerhand ein Treffen ab, weil Gaddafi wieder stundenlang auf sich warten ließ.
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