Bütgenbach: Wels soll kleinen Hund verschlungen haben

Von: Felix Lennertz
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Ein kapitaler Wels wie dieser solle im Bütgenbacher See sein Unwesen treiben. Wie kolportiert wird, habe er neulich erst ein Schoßhündchen, möglicherweise einen Malteser (siehe Bild), verschlungen, als es nichtsahnend am Ufer im Wasser schwamm. Das Frauchen ist bis heute traumatisiert. Fotos: Wikimedia/Commons, Montage: zva Foto: Wikimedia/Commons, Montage: zva

Bütgenbach. Ob es Anglerlatein ist oder tatsächlich wahr ist, lässt sich kaum klären. Tatsächlich berichten belgische Medien jedoch seit mehreren Tagen über eine untröstbare Ex-Hundebesitzerin aus der Nähe von Bütgenbach in Ostbelgien. Im Bütgenbacher Stausee, ganz in der Nähe der Staumauer, ist ein kleines Hündchen beim Schwimmen von einem Riesenfisch in die Tiefe gerissen und verschlungen worden.

Fachkundige Fischer sind sich sicher: Die Art und Weise, in der der große Raubfisch den kleinen Wauwau aus dem Leben ins Jenseits beförderte, lassen keinen Zweifel daran, dass es sich bei dem Fisch um einen kapitalen Wels handeln muss.

Das Verschwinden des Hundes - es ist das Geprächsthema Nummer eins bei den Fisch-Experten am Stausee. „Vor drei oder vier Wochen ist ein kleiner Hund von der Größe eines Maltesers im Wasser gewesen, er schwamm an der Staumauer”, wird Helmut Schlick, Fischereimeister aus Bütgenbach, von belgischen Medien zitiert, „und plötzlich ist er von einem großen Fisch einfach verschlungen worden, vor den Augen seines Frauchens.”

Die Geschichte sei ihm von jemandem erzählt worden, den er als vertrauenswürdig einschätze, und: Diese Person habe das direkt von dem traumatisierten Frauchen erfahren. Bei dem Tier, dass den kleinen Schoßhund verschlang, können es sich nur um einen Wels handeln, den größten Süßwasserfisch Europas.

Immer wieder Wels

Schon seit einigen Jahren wird rund um Bütgenbach immer wieder von der Präsenz dieser außergewöhnlich großen Fische in den dortigen Gewässern berichtet - und auch aus Robertville, wo sich ein ähnlicher Stausee befindet, sind Welse gemeldet worden.

Francis Huybrechts, Vorsitzender der Königlichen Liga der Fischer in den Ostkantonen, bestätigt sogar, dass man einmal sogar einen Albino-Wels gesichtet habe. „2004, bei der großen Säuberung des Sees, wurden mehrere gesichtet.”

Einmal, erzählt er weiter, habe man dabei einen der Welse an einer sehr seichten Stelle im Wasser gesehen. Man habe ihm versuchsweise eine Puppe hingeworfen und - was soll man sagen - der Wels stürzte sich auf sie. Seit diesen Tagen wird vermutet, dass der marine Vielfraß sich nicht nur Frösche und Krustentiere einverleibt, sondern sich auch die ein oder andere Ente oder ihre Küken holt und dann schmecken lässt.

Huybrechts Vorgänger, Jean-Marie Lorquet, erinnert sich daran, dass er auch beinahe einmal einen besonders großen Albino-Wels gefangen hätte, heißt es weiter.
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