Hamburg - Bruderliebe mit Grenzen: Autobahnraser hat keine Lust auf Knast

Bruderliebe mit Grenzen: Autobahnraser hat keine Lust auf Knast

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Hamburg. Bei einer drohenden Gefängnisstrafe hat offenbar auch die größte Bruderliebe ihre Grenzen. Zu dieser Einsicht kam zumindest ein Autobahnraser in Hamburg.

Der war von einer Polizeistreife gestoppt worden und hatte sich mit den Personalien seines Bruders aus der Affäre ziehen wollen, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag. Was der 30-Jährige nicht wusste: Sein Bruder war zur Fahndung ausgeschrieben und sollte festgenommen werden. Vor die Wahl gestellt zwischen Knast oder Geldstrafe, wählte der Ertappte das geringere Übel.

Der 30-Jährige war mit weit überhöhtem Tempo auf der A7 in Hamburg der Besatzung eines Videofahrzeugs aufgefallen. Bei der anschließenden Überprüfung wähnte sich der 30-Jährige, der keine Fahrerlaubnis besitzt, besonders clever und legte den Polizisten eine Führerscheinkopie seines vier Jahre älteren Bruders vor.

Als die Ordnungshüter ihn daraufhin für festgenommen erklärten, geriet der Mann ins Stutzen. Mit der Erkenntnis, dass die Wahrheit die bessere Lösung sei, gab der Raser den Schwindel zu. Den 30-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein. Das Auto wurde seiner Freundin als Halterin des Wagens übergeben. Nach dem Bruder wird weiter gefahndet.
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