Werke von Hoehme in zwei Städten zu sehen

Von: ddp
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<b>Düsseldorf/Duisburg. </B>Zeichnungen, Druckgrafiken und abstrakte Arbeiten des Künstlers Gerhard Hoehme (1920-1989) werden ab Sonntag, 13. September, in Düsseldorf und Duisburg ausgestellt.

Anlass des Kooperationsprojekts des museums kunst palast Düsseldorf, des Museums Küppersmühle Duisburg sowie des Lehmbruck Museums Duisburg ist das 20. Todesjahr des Künstlers, wie die Veranstalter am Donnerstag in der Landeshauptstadt mitteilten.

Im Düsseldorfer museum kunst palast, dem Sitz der Gerhard und Margarethe Hoehme-Stiftung, werden rund 80 Arbeiten auf Papier aus den 1950er bis 1980er Jahren zu sehen sein. Sie veranschaulichen nach Museumsangaben, wie Hoehme informelle Bildkonzepte weiter entwickelte und sich langsam daraus löste.

Im Duisburger Museum Küppersmühle sind den Angaben zufolge in einer retrospektiv angelegten Werkschau rund 70 Arbeiten Hoehmes aus den Jahren 1955 bis 1989 ausgestellt. Der Künstler experimentierte auch auf „kunstfremden” Materialien wie Tischdecken und Metallfolien sowie mit Schläuchen. Das Lehmbruck Museum Duisburg zeigt zu Ehren Hoehmes zudem bildplastische Arbeiten aus eigenem Besitz.

Die Schau „Die Unruhe wächst” ist bis zum 10. Januar 2010 in Düsseldorf und Duisburg zu sehen. Mit der Ausstellung soll den Angaben zufolge auch das 50. Jubiläum der documenta 2 begangen werden, auf der die Abstraktion in der Kunst erstmals weltweit Aufmerksamkeit erlangte und an der Hoehme teilnahm.

Der am 29. Juni 1989 in Neuss verstorbene Hoehme galt als bedeutender Vertreter der abstrakten Kunst. Von 1960 bis 1984 lehrte er an der Düsseldorfer Kunstakademie.
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