Weltmusik bei den „Musikwelten”

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Absolute Meister ihres Fachs: Das Raschèr Saxophone Quartet bestreitet das Eröffnungkonzert zum Festival „Muskwelten” im Alten Kurhaus in Aachen. Foto: Veranstalter

Aachen. Sie gelten als absolute Pioniere auf ihrem Gebiet, bei ihren Fans genießen sie Kultstatus: die Musiker des Raschèr Saxophone Quartets.

Am Freitag, 13. Februar, bestreitet das renommierte Ensemble das Auftaktkonzert zum Festival „Musikwelten” im Alten Kurhaus in Aachen, Komphausbadstraße.

Erstmalig ist das Quartett mit der kanadischen Pianistin und Komponistin Heather Schmidt zu hören. Werke von Bach, Gershwin, Rachmaninoff, Terzakis, Glass und Schmidt stehen auf dem Programm im alten Ballsaal - darunter zwei Welturaufführungen.

Die Gruppe wurde 1969 von Sigurd Raschr (1907-2001) gegründet, der ursprünglich Klarinettist war. Heute ist es ein kompakter Klangkörper aus vier Universalsolisten. In enger Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten sind für das Raschr Quartet bisher über 300 Werke entstanden. Damit hat das Saxophone-Ensemble international Maßstäbe gesetzt.

Das Festival wird am Samstag, 14. Februar, mit dem Auftritt des Ensemble Voix Polyphoniques aus Frankreich in der Klangbrücke fortgesetzt. Präsentiert wird ein Programm mit Gesängen vom Schwarzen Meer sowie eigenen Kompositionen in der Tradition georgischer Polyphonie.

Das Ensemble entstand 1991 unter Leitung der Pianistin, Schauspielerin und Sängerin Brigitte Cirla in Marseille und widmet sich neben der Auseinandersetzung mit der korsischen Polyphonie auch anderen Kulturen mit polyphoner Identität.

Klassische iranische Kunstmusik, verbunden mit modernen Elementen: Das verspricht der Auftritt von Farzin Darabi Far & Ensemble am Sonntag, 15. Februar, 20 Uhr. Er präsentiert in der Klangbrücke sein Programm „Mystery of Existence”.

Darabi Far begeisterte bereits bei seinem Auftritt mit dem Rumi Ensemble anlässlich der letzten Aachener Langen Nacht der Museen. Diesmal wird er von hochkarätigen Musikern aus dem Iran begleitet, darunter zwei der besten Perkussionisten des Landes: Peyman Nasehpour und Kamran Yaghoobi.

Alle Konzerte der kleinen Reihe beginnen um 20 Uhr.
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