Wegberg: Demo gegen Verlust der 170 Arbeitsplätze

Von: kl/hewi
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Wegberg. Das Gesundheitsministerium prüft weiter approbationsrechtliche Schritte gegen Ärzte, gegen die wegen der skandalösen Vorfälle an der St.-Antonius-Klinik in Wegberg von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach Anklage erhoben worden ist.

Insgesamt sind neben Klinikchef Arnold Pier, dessen Approbation schon länger ruht, acht weitere Ärzte angeklagt. Drei von ihnen arbeiten noch in Wegberg, fünf haben den Arbeitsplatz gewechselt. Wie Ulrich Lensing, Pressesprecher des Ministeriums, am Dienstag erklärte, würde nur gegen zwei der acht Ärzte das Prüfverfahren fortgesetzt.

Nicht ausschließen will Lensing, dass im Rahmen eines Strafprozesses gewonnene neue Erkenntnisse aber auch zu weiteren Prüfungen und entsprechenden Folgen führen können.

Die Belegschaft der Wegberger Klinik bereitet derweil für kommenden Mittwoch, 14. Mai, eine Demonstration vor. Es soll keine Anti-Pier-Demonstration werden, versichert der Betriebsrat. Man wolle auf den drohenden Verlust der rund 170 Arbeitsplätze hinweisen, falls die Klinik ersatzlos geschlossen würde.
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