Aachen - Von packender Frische

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Von packender Frische

Von: Pedro Obiera
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Aachen. Dorothee Oberlinger, neben Michala Petri die First Lady der Blockflöte, ist den Aachener Musikfreunden spätestens seit einem der Accordate-Konzerte keine Unbekannte mehr.

Jetzt begeisterte sie ihr Publikum im Ballsaal des Alten Kurhauses in einem Sonderkonzert des Aachener Sinfonieorchesters innerhalb der Serie „Barock im Ballsaal”. Das heißt, dass sie jetzt auf orchestrale Unterstützung durch ein Kammerorchester der Aachener Sinfoniker bauen konnte.

Und die Aachener Musiker, die sich unter Leitung ihres Konzertmeisters Felix Giglberger mit hörbarer Sorgfalt auf den Abend vorbereitet hatten, traten damit in Dialog mit einer in den Gefilden barocker Musik besonders erfahrenen Solistin, die unter anderem das Institut für Alte Musik am Salzburger Mozarteum leitet. Trotz der ungleichen Voraussetzungen kam es zu lebendigen Interpretationen von packender Frische.

Telemann, dessen kaum bekannter Berliner Kollege Johann Christoph Schultz und Giuseppe Sammartini standen auf dem Programm. Dass die Solistin ihre Aufgaben nahezu perfekt löste, verwundert nicht weiter.

Das Aachener Orchester stellte mit viel Stilgefühl zwei Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach vor - vorzüglich. Für den Beifall bedankten sich die Akteure mit einem Highlight der Blockflötenliteratur, mit zwei Sätzen aus dem Konzert für das klitzekleine Sopranino und Streicher von Antonio Vivaldi.

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