Trauerfeier für Irene Ludwig im Dom

Von: js/dpa
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Aachen. Nach dem Tod der weltbekannten Aachener Kunstsammlerin und Ehrenbürgerin Irene Ludwig wird die Arbeit ihrer Stiftung fortgesetzt.

„Es wird sich nichts an der Kontinuität ändern”, bekräftigte am Montag der Geschäftsführende Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Walter Queins, gegenüber unserer Zeitung. Gemäß der Satzung würden in erster Linie Museen und Institutionen gefördert, die den Namen Ludwig tragen - wie das Ludwig Forum und das Suermondt-Ludwig-Museum in Aachen - oder wichtige Leihgaben haben.

Die kirchliche Trauerfeier wird an diesem Freitag um 10 Uhr im Aachener Dom stattfinden. Die Exequien hält Dompropst Helmut Poqué. Im engsten Kreis wird Irene Ludwig dann am Samstag in St. Aldegund an der Mosel neben ihrem Mann Peter beigesetzt.

Zum Gedenken an Irene Ludwig liegt ab sofort ein Kondolenzbuch im Foyer des Aachener Rathauses aus. Man kann sich täglich von 10 bis 18 Uhr eintragen. An allen öffentlichen Gebäuden der Stadt wird die Trauerbeflaggung angeordnet.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) würdigte Irene Ludwig als „leidenschaftliche Kunstliebhaberin und herausragende Mäzenatin”. „Irene und Peter Ludwig waren ein Vorbild für andere große Sammler-Persönlichkeiten”, teilte er mit. Auch NRW-Kulturministerin Ute Schäfer (SPD) würdigte Irene Ludwig als „großartige Kunstliebhaberin und selbstlose Mäzenin.”

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