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Tierarztmobil „Underdog” kümmert sich um Hunde von Obdachlosen

Von: Anja Carolina Siebel, dpa
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Düsseldorf. Ein Hund ist oft ihr einziger Freund: Viele der etwa 200 Menschen, die in Düsseldorf auf der Straße leben, haben Hunde oder andere Tiere an ihrer Seite.

„Sie sehen den Vierbeiner als treuen Begleiter. Oft ist ihnen das Tier wichtiger als sie selbst”, meint Sozialarbeiterin Ila Golzari von der Obdachlosenhilfe „fiftyfifty”. Allerdings können sich die wohnungslosen Hundebesitzer meist keinen Tierarztbesuch leisten. Das Tierarztmobil „Underdog” soll von Februar an helfen.

Zusammen mit einer Assistentin und ehrenamtlich arbeitenden Tierärzten wird Golzari mit dem Mobil einmal pro Woche in der Stadt unterwegs sein und Obdachlosen mit Tieren eine Anlaufstelle bieten. „Wir impfen, entwurmen und geben Pflegetipps”, sagt Golzari. Größere Eingriffe kann das Team im Tierarztmobil allerdings nicht vornehmen.

Zu 70 Prozent wird das Projekt vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Mit Plakaten ruft die Obdachlosenhilfe zudem zu Spenden auf, um die mobile Praxis vollständig finanzieren zu können. Streetworkerin Golzari will mit ihrem mobilen Einsatz nicht nur den Tieren helfen: „Ich möchte auf diesem Wege für die sozialen Angebote der Obdachlosenhilfe werben, wie zum Beispiel Gesprächskreise oder Hilfe bei Behördengängen.” So werde den Menschen die Chance geboten, wieder zu einem geregelten Alltag zu finden.

Die Sozialarbeiterin weiß aus Erfahrung, dass sie mit den Wohnungslosen am besten ins Gespräch kommt, wenn es um deren Tiere geht. „Da tauen sie schnell auf”, erzählt sie. „Und wenn sie merken, dass man sich für ihren besten Freund interessiert, gewinnen sie Vertrauen und erzählen auch mal von sich.”

Die meisten obdachlosen Hundehalter gehen verantwortungsbewusst mit ihren Vierbeinern um. „Die Gesundheit des Hunde


(Internet: ) dpa hs yynwd jh

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