Stargeiger David Garrett lebt aus dem Koffer

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David Garret
David Garrett will noch nicht „sesshaft” werden. Foto: dpa

Aachen. Der aus Aachen stammende Stargeiger David Garrett lebt nur noch aus dem Koffer. Weil er ständig unterwegs sei, habe er seine Wohnung gekündigt, sagte der 28-Jährige. Seit einem Jahr habe er kein Zuhause mehr, lebe nur noch in Hotels.

Vermisst habe er deshalb noch nichts: „Es ist für mich noch nicht die Zeit, sesshaft zu werden. Außerdem fehlt mir hierfür die passende Frau.” Zuletzt lebte Garrett in der US-Metropole New York.

„Ich brauche keine eigenen vier Wände. Im letzten Jahr war ich zusammengerechnet nicht einmal drei Wochen in meiner Wohnung”, sagte Garrett, der den Rekord als „schnellster Geiger der Welt” hält. Als Musiker sei er ständig unterwegs, übernachte immer auswärts.

„Alles, was ich zu einem glücklichen Leben brauche, habe ich bei mir: meine Geige.” Wenn er mit ihr musiziere, „tauche ich in meine eigene Welt ein”. An einem Ort heimisch werden könne er später noch, wenn er möglicherweise eine Familie gründe. Bis dahin konzentriere er sich auf seine musikalische Karriere.

Garrett ist zu Gast in der ZDF-Unterhaltungssendung „Willkommen bei Carmen Nebel”. Die Show aus Freiburg wird am 23. Dezember um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Am 12. Januar beginnt Garrett in Hamburg seine Tournee. Begleitet wird er von der renommierten Staatskapelle Weimar. Die Tour umfasst rund 50 Konzerte in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz. Sie endet am 24. November 2010 mit einem Konzert in Basel.

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